Mein Onkel aus Amerika

Drama | Frankreich 1980 | 126 Minuten

Regie: Alain Resnais

Die Lebenswege zweier Männer und einer Frau, die aus verschiedenen Milieus und Gegenden Frankreichs kommen und sich im Laufe ihrer privaten und beruflichen Entwicklung begegnen: ein Nachrichtenredakteur, der seinen Posten verliert und sich als Medienpolitiker und Schriftsteller versucht; seine zeitweilige Geliebte, Schauspielerin und Tochter eines kommunistischen Arbeiters; schließlich der ehrgeizige Sohn einer Bauernfamilie, der es bis zum Leiter einer Fabrik bringt, jedoch aber von seiner Aufgabe überfordert wird. An Hand dieser Schicksale soll menschliches Verhalten mit Hilfe der Erkenntnisse der modernen Verhaltensforschung untersucht werden. Komplexe Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm, die - fantasievoll und formal experimentierend - Thesen der Verhaltensforschung sowohl stützt als auch untergräbt und ironisch beleuchtet. Ein Musterbeispiel des dialektischen Films, das eine Fülle von Denkanstößen vermittelt und bei aller Vielschichtigkeit nicht kompliziert, sondern spannend und unterhaltend ist. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MON ONCLE D'AMERIQUE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1980
Regie
Alain Resnais
Buch
Jean Gruault
Kamera
Sacha Vierny
Musik
Arié Dzierlatka
Schnitt
Albert Jurgenson
Darsteller
Gérard Depardieu (René Ragueneau) · Roger Pierre (Jean Le Gall) · Nicole Garcia (Janine Garnier) · Marie Dubois (Thérèse Ragueneau) · Nelly Borgeaud (Arlette Le Gall)
Länge
126 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

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