Hallelujah

Drama | USA 1929 | 90 Minuten

Regie: King Vidor

Der Sohn eines schwarzen Baumwollpflückers aus dem amerikanischen Süden wird aus Reue über einen Totschlag beim Spiel Wanderprediger. Die Leidenschaft für ein leichtes Mädchen bringt ihn wieder aus dem Tritt. Aus Eifersucht tötet er dessen Geliebten, verbüßt eine Zuchthausstrafe und findet endlich in der Heimat an der Seite einer Jugendliebe zur Ruhe. Der berühmte frühe Tonfilm, von Vidor ausschließlich mit Schwarzen gedreht, ist ein unmittelbar anrührendes realistisches Drama, das seine Authentizität und seine Stimmung nicht zuletzt aus der Vielzahl der in die Handlung einbezogenen Musiknummern (von Spiritual bis Blues) bezieht. Bemerkenswert in seinem Glauben an den Menschen, mit dem sich der Film ernsthaft auf seine Gefühls-, aber auch seine religiöse Welt einläßt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HALLELUJAH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1929
Regie
King Vidor
Buch
Wanda Tuchock · King Vidor
Kamera
Gordon Avil
Musik
Eva Jessye · Irving Berlin
Schnitt
Hugh Wynn · Anson Stevenson
Darsteller
Daniel L. Haynes (Zeke) · Nina Mae McKinney (Chick) · William E. Fountaine (Hot Shot) · Harry Gray (Pappy) · Fannie Belle DeKnight (Mammy)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Musikfilm

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