Wenn ich eine Million hätte

Komödie | USA 1932 | 88 Minuten

Regie: Ernst Lubitsch

Ein im Sterben liegender Millionär bringt seine habgierige Verwandtschaft um das Erbe, indem er Millionenschecks an wahllos aus dem Telefonbuch herausgesuchte Leute verteilt. Ein unterhaltsamer Episodenfilm mit satirischem Einschlag, der aber nur in einer der beiden von Ernst Lubitsch inszenierten Geschichten, "The Clerk", bemerkenswerte Qualität erreicht: Ein Angestellter in einem Großraumbüro bekommt die Nachricht von der geerbten Million, schüttelt das Büro-Labyrinth in einer brillanten Sequenz ab und quittiert den Dienst mit einer derben Pointe. Lubitschs Faible für die Verwendung von Türen mit hintergründiger Bedeutung ist auch in diesem Fragment zu besichtigen. Die weiteren Episoden: 1. "The China Shop" (Cruze). Ein Verkäufer kann endlich seiner herrschsüchtigen Frau und seinem tyrannischen Chef die Meinung sagen. 2. "The Streetwalker" (Lubitsch). Eine Prostituierte kann sich endlich ein luxuriöses Hotelbett ohne Kunden leisten. 3. "The Forger" (Roberts). Ein Scheckbetrüger muß mitansehen, wie ein ungläubiger Pensionsbesitzer seinen Scheck verbrennt und die Polizei alarmiert. 4. "The Clerk". 5. "The Three Marines" (McLeod). Ein ahnungsloser Marineleutnant tauscht den Zettel gegen einige Hamburger ein. 6. "The Auto" (Turog). Ein Paar nimmt Rache an rücksichtslosen Autofahrern. 7. "The Condemned Man" (Humberstone). Einem zum Tode Verurteilten bringt der Scheck kein Glück mehr. 8. "Old Ladies' Home" (Seiter). Die Insassin eines Altersheims verwandelt ihre lieblos geleitete Unterkunft in ein Paradies auf Erden. (Zwei weitere Episoden von Thornton Freeland und Lothar Mendes fehlen in der endgültigen Fassung; die frühe deutsche Kinofassung war um 15 Minuten gegenüber dem Original gekürzt; TV: O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
IF I HAD A MILLION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1932
Regie
Ernst Lubitsch · James Cruze · Stephen Roberts · Norman Z. McLeod · Norman Taurog
Buch
Claude Binyon · Whitney Bolton · Malcolm Stuart Boylan · John Bright · Sidney Buchanan
Darsteller
Richard Bennett (Multimillionär John Glidden) · Charles Ruggles (Henry Peabody) · Wynne Gibson (Violet) · George Raft (Eddie) · Charles Laughton (Phineas Lambert)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung

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