Der Tag bricht an

Drama | Frankreich 1939 | 85 Minuten

Regie: Marcel Carné

Der junge Arbeiter François verliebt sich in die Blumenverkäuferin Françoise, die jedoch den weltmännischen Valentin bevorzugt. Durch seine ehemalige Geliebte Clara erfährt François die Wahrheit und erschießt Valentin, als dieser ihn in seinem Hotelzimmer hochmütig abkanzelt. Ein Paradebeispiel für den "poetischen Realismus" im damaligen französischen Kino. Die immer wieder unterbrochene Rückblenden-Technik bildet eine ausdrucksstarke erzählerische Klammer für den äußerst genau gezeichneten Film, der Milieu, Arbeitsbedingungen und François' Träume auch in der pessimistischen Stimmung vollendet wiedergibt. Ein auch heute noch beeindruckendes Meisterwerk, das mit eindringlichem Ernst auf den Verlust von Glauben und Orientierung in der Welt verweist. (Im Kino O.m.d.U.) - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LE JOUR SE LEVE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1939
Regie
Marcel Carné
Buch
Jacques Prévert · Jacques Viot
Kamera
Philippe Agostini · André Bac · Curt Curant
Musik
Maurice Jaubert
Schnitt
René Le Hénaff
Darsteller
Jean Gabin (François) · Arletty (Clara) · Jules Berry (Valentin) · Jacqueline Laurent (Françoise) · Jacques Baumer (Kommissar)
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f (früher 16)
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama
Diskussion

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren