Der Teufel und die Zehn Gebote

Literaturverfilmung | Frankreich/Italien 1962 | 127 (DDR 116) Minuten

Regie: Julien Duvivier

Ein Landpfarrer will das alte Faktotum eines Nonnenklosters die Zehn Gebote lehren. Satan mischt sich ein und versucht in sechs Erzählungen, die größere Attraktivität seiner Prinzipien zu beweisen. Zunächst geht es um die Begehrlichkeit, die eine Striptease-Vorführung sowohl in einem Fremden als auch im Ehemann der Tänzerin auslöst; danach rächt ein Seminarist den Tod seiner Schwester, indem er sich selbst von ihrem Mörder erschießen läßt; mit einem kostbaren Brillant-Collier wechseln zwei Frauen der Pariser Gesellschaft auch ihre Männer; ein Student aus der Provinz erfährt, daß seine Mutter und sein Vater nicht seine richtigen Eltern sind; zwei Gauner begaunern sich erfolglos gegenseitig. Inszenatorisch unentschlossen, schwankt der Episodenfilm zwischen Eleganz und derb-komischem Tonfall und bietet bei aller Routine nie mehr als anspruchslose Unterhaltung. Die zur Entstehungszeit noch aufsehenerregende Koketterie mit der Verführungskraft "sündiger" Handlungen hat heute jeden Biß verloren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LE DIABLE ET LES DIX COMMANDEMENTS | LE TENTAZIONI QUOTIDIANE
Produktionsland
Frankreich/Italien
Produktionsjahr
1962
Regie
Julien Duvivier
Buch
Julien Duvivier · Maurice Bessy · René Barjavel · Henri Jeanson · Michel Audiard
Kamera
Roger Fellous
Musik
Georges Garvarentz · Guy Magenta · Michel Magne
Schnitt
Paul Cayatte
Darsteller
Michel Simon (Jérôme Chambard) · Françoise Arnoul (Françoise Beaufort) · Micheline Presle (Micheline) · Charles Aznavour (Denis Mayeux) · Fernandel (Gott)
Länge
127 (DDR 116) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung

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