Tagebuch meiner Kindheit

Drama | Ungarn 1982 | 106 Minuten

Regie: Márta Mészáros

Eine 15jährige Gymnasiastin kehrt 1947 aus dem Exil in der Sowjetunion nach Budapest zurück und erlebt den Aufbau des sozialistischen Staates aus nächster Nähe. Nachdem Vater und Mutter während der Stalin-Ära umgekommen sind, muß sie sich gegen die Adoption und Bevormundung durch die Tante - ihre Pflegemutter und eine engagierte Parteifunktionärin - durchsetzen, um trotz Widerständen ihren eigenen Weg gehen zu können. Márta Mészáros vollzieht in ihrem autobiografisch geprägten Film eine persönliche Abrechnung mit dem Stalinismus, wobei sie die euphorische Aufbruchsstimmung der Nachkriegszeit mit privaten Schicksalen, Intrigen und Verhaftungen konfrontiert. Vehement richtet sie sich gegen Menschen reglementierende starre Systeme und plädiert für die Respektierung des einzelnen. (Der erste Teil einer Trilogie; vgl. "Tagebuch für meine Lieben" und "Tagebuch für meine Eltern") - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NAPLO GYERMEKEIMNEK
Produktionsland
Ungarn
Produktionsjahr
1982
Regie
Márta Mészáros
Buch
Márta Mészáros
Kamera
Miklós Jancsó jr.
Musik
Zsolt Döme
Schnitt
Eva Kármentö
Darsteller
Zsuzsa Czinkóczy (Juli) · Anna Polony (Magda) · Jan Nowicki · Tamás Tóth · Pál Zolnay
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama

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