Celibidache

Dokumentarfilm | Deutschland 1991 | 100 Minuten

Regie: Jan Schmidt-Garre

Dokumentation über Sergiu Celibidache, den Generalmusikdirektor der Münchener Philharmoniker. Sie vermittelt eine eindrucksvolle Begegnung mit dem genialen Schöpfer einer Musiktheorie ("Phänmenologie der Musik") und ihrer Umsetzung ins künstlerische Werk des Dirigenten und musikalischen Lehrmeisters. Ebenso lehrreich wie genußvoll. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1991
Regie
Jan Schmidt-Garre
Buch
Jan Schmidt-Garre
Kamera
Karl Walter Lindenlaub · Diethard Prengel
Musik
Anton Bruckner · Ludwig van Beethoven · Johann Sebastian Bach · Wolfgang Amadeus Mozart · Béla Bartók
Schnitt
Nina Ergang · Edith Eisenstecken
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
In dem Wort Phänomen als Charakterzeichnung eines Menschen drückt sich das Bild einer Persönlichkeit aus, das man so, in dieser Mischung und Wirkung auf andere, selten findet. In diesem Sinn hat die Musikwelt mit Respekt und Bewunderung dem Generalmusikdirektor der Münchener Philharmoniker Sergiu Celibidache dieses Prädikat zuerkannt. Dabei versteht er die Kunst des Dirigierens und Musizierens nur als Dienst, Musik "entstehen zu lassen", und gönnte bisher nur seinen Hörern in den Konzertsälen die Teilhabe an diesem schöpferischen Vorgang, denn es gibt von seinen Aufführungen mit dem Philharmonischen Orchester in München, das er seit 1979 kontinuierlich dirigiert, und seinen weltweiten Gastspielen in Europa, Lateinamerika und Japan keine autorisierten Schallplatten und auch keine Niederschriften über die von ihm gegründete und an mehreren Universitäten gelehrte "Phänomonologie der Musik". Auch in den spärliche Interviews gab er sich eher zugeknöpft als aussagewill

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