Mambo Kings

Drama | USA 1991 | 104 Minuten

Regie: Arne Glimcher

Zwei Brüder aus Havanna versuchen Anfang der 50er Jahre, in New York als Mambo-Musiker Karriere zu machen, was unter anderem durch ihre charakterlichen Gegensätze erschwert wird. Erst nach dem Unfalltod seines jüngeren, introvertierten Bruders kommt der übermütige ältere zur Besinnung. Nur in Teilen gelungener Versuch, das Kino der Gegenwart mit dem Mambo-Fieber der 50er Jahre zu infizieren. Die anfangs spürbare Sinnlichkeit der karibischen Musik macht mehr und mehr dem Melodram einer tragischen Bruderliebe Platz. Nur durch die stilvolle Kameraarbeit von Interesse. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE MAMBO KINGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1991
Regie
Arne Glimcher
Buch
Cynthia Cidre
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
Arturo Sandoval · Celia Cruz · Mambo All-Stars · Tito Puente · Linda Ronstadt
Schnitt
Claire Simpson
Darsteller
Armand Assante (Cesar Castillo) · Antonio Banderas (Nestor Castillo) · Cathy Moriarty (Lanna Lake) · Maruschka Detmers (Delores Fuentes) · Celia Cruz (Evalina Montoya)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Musikfilm | Literaturverfilmung

Diskussion
Ein Regisseur, der den Rausch noch selbst miterlebt hat, eine Vorlage (der Pulitzer-prämiierte Roman "The Mambo Kings play Songs of Love"), die von der unmittelbaren Erinnerung lebt, Musikerlegenden, die mehr oder weniger sich selbst spielen (Tito Puente und Celia Cruz) - die Chancen, das Kino der 90er Jahre mit dem Mambo-Fieber anzustecken, das vor 40 Jahren die USA erfaßte, standen angesichts solcher Eckdaten nicht schlecht. Arne Glimchers Film (mit 53 Jahren ein spätes Regiedebüt) löst dieses Versprechen jedoch nur zu Beginn ein. Der dramatische Abschied der Brüder Castillo aus Havanna nach einer blutigen Auseinandersetzung, die lange erwartungsvolle Busfahrt nach New York, der ungeduldige Aufbruch ins "Palla

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