Arsenal (1928)

Kriegsfilm | UdSSR 1928 | 95 (rekonstr.; alte TV-Fassung 60) Minuten

Regie: Alexander Dowschenko

Stummfilm über den Klassenkampf in der zwischen 1914 und 1921 durch Krieg und Bürgerkrieg erschütterten Ukraine. Kulminationspunkt ist der Aufstand der Arbeiter in der Kiewer Waffenfabrik „Arsenal“ im Januar 1918 gegen die ukrainische Nationalarmee, mit dem sie die bolschewistische Bewegung unterstützen wollen. Der blutig niedergeschlagene Aufruhr wurde zum Symbol der Klassenkämpfe. In abstrakten Montage-Abfolgen werden die historischen Prozesse in experimentelle Bilderströme gegossen und mit traditionellen Erzählformen wie der „Duma“, gesungenen epischen Heldengeschichten, verknüpft. Eines der letzten und besten Beispiele für die sowjetische Avantgarde-Filmkunst, bevor sie dem Diktat des sozialistischen Realismus weichen musste. Nach früheren gekürzten Fernsehausstrahlungen wurde der Film 2017 erstmals in Originallänge gezeigt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ARSENAL
Produktionsland
UdSSR
Produktionsjahr
1928
Regie
Alexander Dowschenko
Buch
Alexander Dowschenko
Kamera
Daniil Demuzki
Musik
Igor Belsa
Schnitt
Alexander Dowschenko
Darsteller
Semjon Swaschenko (Timosch Stojan) · Nikolai Nademski (Großvater) · Amwrossi Butschma (deutscher Soldat) · Dimitri Erdman (deutscher Offizier) · Nikolai Kutschinski (Petliura)
Länge
95 (rekonstr.; alte TV-Fassung 60) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Kriegsfilm | Stummfilm

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