Der rote Rausch

Krimi | BR Deutschland 1962 | 88 Minuten

Regie: Wolfgang Schleif

Ein psychopathischer Frauenmörder ohne Gedächtnis entweicht aus der Anstalt und findet Aufnahme bei Schilfbauern am Neusiedlersee, wobei die Tochter der Familie in ihm ihren verschollenen Mann zu erkennen glaubt. Als er und die anderen seine wahre Identität erkennen, flieht er vor einem Lynchmob zurück in die Klinik. Veralteter Thriller mit atmosphärischer, expressionistisch angehauchter Stimmung, in dem Klaus Kinski die Rolle des Psychopathen kultiviert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
BR Deutschland
Produktionsjahr
1962
Regie
Wolfgang Schleif
Buch
Hellmut Andics
Kamera
Walter Partsch
Musik
Hans-Martin Majewski
Schnitt
Paula Dworak
Darsteller
Klaus Kinski (Martin/Josef Stief) · Brigitte Grothum (Kathrin) · Sieghardt Rupp (Karl) · Marina Petrowa (Anna) · Jochen Brockmann (Vollbricht)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Literaturverfilmung

Diskussion
Das Graben im Fundus der Filmgeschichte kann manche Pretiose zum Vorschein bringen, deren wahrer Wert von der zeitgenössischen Kritik nicht erkannt wurde; Meisterwerke wie „Peeping Tom“ (fd .22 696) oder Rudolf Thomes „Rote Sonne“ (fd 17 237) sind oft zitierte Beispiele dafür. Dass nicht jede Wiederveröffentlichung einer Entdeckung und damit einer Neubewertung gleich kommen muss, belegt „Der rote Rausch“. Wolfgang Schleif, der mit den „Immenhof“-Filmen in den 50er- und 70er-Jahren gediegen-sentimentale Unterhaltungsbedürfnisse mit Zeitkolorit bediente, sich mit seinen Freddy-Quinn-Vehikeln und späteren Thrillern auch gängigen Trends des deutschen Films anpasste, hatte damit in einer vorgefertigt erscheinenden deutschen Regiekarriere durchaus einen „Ausreißer“ vorgelegt. Dies wäre dennoch der Rückerinnerung eher wenig wert, müssten jetzt nicht einige Klei

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