How are the Kids? - Menschenrechte und Kinder

Dokumentarfilm | Belgien 1990 | 52 Minuten

Regie: Jerry Lewis

Laut 1990 in Kraft getretener UN-Konvention ist das Wohl des Kindes ein "Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist". Damit diese Absichtserklärung nicht nur Papier bleibt, haben sich sieben internationale Filmemacherinnen und -macher zusammengefunden und sechs Kurzfilme realisiert, die die gegenwärtige und wenig erfreuliche Lebenssituation der Kinder dieser Welt spiegeln. Bei aller formalen wie inhaltlichen Verschiedenheit zeichnen die Filme ein treffendes Bild des Lebens von Kindern, die nicht im "richtigen" Teil der Erde geboren wurden. Dabei wurden aus "Botschaften" keine trockenen Belehrungen: Jeder Beitrag spiegelt das filmische Schaffen seiner Regisseure sowie der Kultur, der sie entstammen. Kompromisse zugunsten einer internationalen Verständlichkeit wurden erfreulicherweise nicht gemacht. Die Zusammenstellung enthält die Kurzfilme "Boy (11 Jahre) oder Das Recht auf Chancengleichheit" von Jerry Lewis (USA, 9 Min.), "Oca (7 Jahre) oder Das Recht auf Schutz vor Ausbeutung" von Lino Brocka (Philippinen, 7 Min.), "Liouba (6 Jahre) oder Das Recht auf Liebe" von Rolan Bykow (UdSSR, 11 Min.), "Hassane (2 1/2 Jahre) oder Das Recht auf Leben" von Euzhan Palcy (Niger, 10 Min.), "Carmelo (15 Jahre) oder Das Recht auf Schutz vor Gewalt" von Ciro Duran (Kolumbien, 7 Min.) und "Die Kindheit der Kunst oder Das Recht auf Erziehung und auf ein Leben ohne Krieg" von Jean-Luc Godard und Anne Marie Miéville (Schweiz, 8 Min.) (TV-Titel: "Kinder, die lachen und weinen") - Sehenswert ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
HOW ARE THE KIDS?
Produktionsland
Belgien
Produktionsjahr
1990
Regie
Jerry Lewis · Lino Brocka · Rolan Bykow · Euzhan Palcy · Ciro Duran
Länge
52 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 6.
Genre
Dokumentarfilm

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