Die Terroristen

Komödie | Deutschland 1992 | 93 Minuten

Regie: Philip Gröning

Drei Möchtegern-Terroristen planen kurz nach der Wiedervereinigung, den Kanzler mittels eines Spielzeugautos in die Luft zu sprengen. Ein mit RAF-Phrasen, hanebüchenen Dialogen und technischem wie inszenatorischem Dilettantismus vollgestopfter Versuch einer Polit-Groteske, der nur langweilt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1992
Regie
Philip Gröning
Buch
Philip Gröning · Michael Busch · Ralf Zöller
Kamera
Anthony Dod Mantle
Musik
Alexander Hacke · Michael Busch · Daniel Jonston · Nick Cave · Johann Sebastian Bach
Schnitt
Karin Nowarra · Max Jonathan Silberstein
Darsteller
Stephanie Philipp (Claudia) · Michael Schech (Michael) · David Baalke (Jürgen) · Peter Cieslinski (Nachbar) · Gerhard Fries (Makler)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Genre
Komödie | Politthriller

Diskussion
Während Bilder trunkener Wiedervereinigungsfreude über den Fernsehschirm flimmern und der Kanzler mit seinen leeren Versprechungen das (Wahl-)Volk ködert, planen drei Möchtegern-Terroristen ein Attentat auf den "Dicken Staatsmann". Claudia, Michael und Jürgen - alle gerade erst geboren, als ihre Vorbilder, die 68er, den Staat das Fürchten lehrten, haben sich durch einen Raubüberfall das nötige Kleingeld besorgt, um an der täglichen Fahrtroute des Kanzlers eine Wohnung zu mieten, Waffen und Sprengstoff zu kaufen. Claudia schreibt den Bekennerbrief, Michael berechnet die Stärke der Sprengladung und Jürgen übt mit dem ferngelenkten Spielzeugauto, das den Sprengsatz unter den gepanzerten Mercedes des Kanzlers plazieren soll. Die Vorbereitungen ziehen sich in die Länge, die drei werden immer nervöser, schreien sich an, verraten sich fast durch unüberlegte Aktio

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