Jenseits der weißen Linie

Polizeifilm | USA 1991 | 112 Minuten

Regie: Bill Duke

Ein junger schwarzer Polizist wird mit falscher Identität in die von einem lateinamerikanischen Kartell beherrschte Drogenszene von Los Angeles eingeschleust. Nach Erkenntnis von politisch-strategischen Machenschaften, die das Haupt des Kartells begünstigen, fühlt er sich in seinen beruflichen Idealen enttäuscht und wird selbst zum zynischen Kriminellen. Der Versuch, innerhalb eines Psychodramas die Scheidelinie zwischen der Wesensverwandtschaft von Kriminalität und Kriminologie sichtbar zu machen, bleibt in Ansätzen stecken. Immerhin ein spannender Unterhaltungsfilm mit atmosphärischer Dichte und formalem Ehrgeiz nach bekannten Mustern des kritischen Polizeifilms. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DEEP COVER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1991
Regie
Bill Duke
Buch
Henry Bean · Michael Tolkin
Kamera
Bojan Bazelli
Musik
div. Songs · Michel Colombier
Schnitt
John Carter
Darsteller
Laurence Fishburne (John Q. Hull/Russell Stevens .) · Jeff Goldblum (David Jason) · Victoria Dillard (Betty McCutcheon) · Charles Martin Smith (Carver) · Sydney Lassick (Gopher)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Polizeifilm
Diskussion
Um an die "großen Fische" des Drogenhandels heranzukommen, wird ein junger schwarzer Polizist von der DEA (Drug Enforcement Administration) mit einer falschen Identität in die Drogenszene von Los Angeles eingeschleust. Der Mann fühlt sich auch selbst für die heikle Aufgabe bestens geeignet, denn als kleiner Junge wurde er an einem Weihnachtsabend durch den gewaltsamen Tod seines drogenabhängigen und kriminellen Vaters traumatisiert und gelangte zu einem unüberwindlichen Haß auf Drogen. Aber je tiefer er nun als Fahnder ins Zentrum der Drogenszene eindringt, die von einem lateiname

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