Winternachtstraum (1992)

Dokumentarfilm | Deutschland 1991/92 | 81 Minuten

Regie: Andres Veiel

Dokumentarfilm über die Proben an einem Theaterstück. Im Mittelpunkt steht eine 83jährige Frau, deren Lebenswunsch, Schauspielerin zu werden, sich erst jetzt erfüllt. Ein "inszenierter Dokumentarfilm", der über weite Strecken innere Spannung und Konzentration vermissen läßt, jedoch unverstellte Einblicke in Konfliktsituationen gewährt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1991/92
Regie
Andres Veiel
Buch
Andres Veiel
Kamera
Hans Rombach · Lutz Reitemeier
Musik
Sebastian Hilken
Schnitt
Bernd Euscher · Silvia Beck
Darsteller
Inka Köhler-Rechnitz (Wilma Abendstern) · Anne Baltzer (Oberschwester Katharina) · Hildegard Delport (Elisabeth Müller) · Liselotte Ferber (Martha Kruse) · Gisela Korruhn (Margarete Liebetreu)
Länge
81 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Inka Köhler-Rechnitz hatte einen Traum. Der hieß Theater, und den träumte sie bereits in den 20er Jahren. Nach ihrer Schauspielausbildung winkte ein Engagement in Görlitz, im letzten Augenblick verweigerte der Ehemann seine damals notwendige Einwilligung. Während des Dritten Reiches war für die nicht rein arische Frau an das Schauspiel nicht zu denken, der ständige Kampf gegen die drohende Deportation erforderte alle Energien. Nach dem Krieg trennt sich Inka von ihrem Mann, zieht die beiden Kinder allein in Berlin auf - Lebensberufung ade. Erst im hohen Alter findet sie wieder zu den Brettern, die die Welt be

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