Prager Bettleroper

Drama | CSFR 1991 | 95 Minuten

Regie: Jirí Menzel

Václav Havels 1975 geschriebene Fassung der "Bettleroper" nach John Gay und Bertolt Brecht, die ein Gemeinwesen vorführt, das sich auf Denunziation und Spitzeltum gründet. Ein an Verweisen auf den "real existierenden Sozialismus" reicher Film, dessen Inszenierung jedoch eng an den Vorgaben des Theaters haftenbleibt und sich so um manchen Kinoeffekt bringt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
OPERA ZEBRACKA
Produktionsland
CSFR
Produktionsjahr
1991
Regie
Jirí Menzel
Buch
Jirí Menzel
Kamera
Jaromír Sofr
Musik
Jan Klusák
Schnitt
Jirí Brozek
Darsteller
Josef Abrhám (Macheath) · Rudolf Hrusínsky (Lockit) · Marián Labuda (Peachum) · Libuse Safránková (Jenny) · Barbora Leichnerová (Polly)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
John Gay "Beggar's Opera" stammt aus dem Jahr 1728. Bertolt Brecht nahm den Stoff auf, schrieb in den 30er Jahren den "Dreigroschenroman" (Erstveröffentlichung 1934 in Amsterdam) und die "Dreigroschenoper", deren einzelne Balladen er noch bis Mitte der 40er Jahre modifizierte. Als "linientreuer" Autor von den nn kann Macheath nach allen Regeln der Kunst vorgeführt werden. Peachum, dessen Diebesorganisation mit Macheath' Bande fusioniert, reibt sich die Hände, doch der Hauptnutznießer ist Lockit, der alles unter Kontrolle hat, das ganz große Geld abzieht und einer Organisation vorsteht, von deren Existenz niemand etwas weiß.

Der reitende Bote des Königs, der in Brechts

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