Der Schein trügt (1991)

Drama | USA 1991 | 89 Minuten

Regie: Ken Olin

Dem äußeren Anschein nach sind die Maples eine Vorzeigefamilie. Die Ehe der Eltern scheint glücklich, die Kinder haben es zu etwas gebracht und schätzen die Familienbande. Doch die Harmonie ist nur Projektionsfläche, unter der es kriselt. Alkoholismus, Eheprobleme und zunächst uneingestandene Homosexualität werfen ihre Schatten. Fernseh-Familiendrama, das durch gute Schauspieler und die mangelnde Scheu vor unbequemen Themen für sich einnimmt. Inszenatorisch etwas zu kammerspielartig entwickelt und in der Problemzeichnung auf typisch amerikanische Weise recht dick aufgetragen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DOING TIME ON MAPLE DRIVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1991
Regie
Ken Olin
Buch
James Duff
Kamera
Bing Sokolsky
Musik
Laura Karpman
Schnitt
Elba Sanchez-Short
Darsteller
James B. Sikking (Phil Carter) · Bibi Besch (Lisa Carter) · William McNamara (Matt Carter) · Jayne Brook (Karen) · David Byron (Tom)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Die Familienidylle der Maples existiert nur auf ihrer großen Fotowand. Alles was die Idylle trübt, wird verschwiegen und verdrängt. Die Familie ist zum goldenen Kalb geworden. Alles tanzt darum pflichtgemäß, als die Hochzeit des jüngsten Sohn Mad bevorsteht. Doch die steinreiche Braut erfährt durch Zufall, daß Mads Liebe

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