Kein Pardon

Komödie | Deutschland 1992 | 97 Minuten

Regie: Hape Kerkeling

Erlebnisse eines jungen Mannes, der trotz mangelnden Talents beim Fernsehen eine ebenso jäh beginnende wie endende Karriere macht. Eine nach einschlägigen Mustern angefertigte satirische Beschreibung von menschlichen und künstlerisch-produktiven Zuständen hinter den Kulissen eines Massenmediums. Die Absicht des Debütfilms, landläufige Auffassungen von der "Wunderwelt" des Fernsehens zu desillusionieren, wird nur streckenweise durch Hinweise auf den erbarmungslosen und entwürdigenden Verschleiß im modernen Medienbetrieb erreicht. Ansonsten dominieren alte Gags, fade Witze und platte Typenkomik. (Videotitel: "Hape Kerkeling - Kein Pardon") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1992
Regie
Hape Kerkeling
Buch
Hape Kerkeling · Achim Hagemann · Angelo Colagrossi
Kamera
Hans-Günther Bücking
Musik
Achim Hagemann
Schnitt
Clarissa Ambach
Darsteller
Hape Kerkeling (Peter Schlönzke) · Heinz Schenk (Heinz Wäscher) · Elisabeth Volkmann (Mutter Schlönzke) · Margret Homeyer (Oma Schlönzke) · Dirk Dautzenberg (Opa Schlönzke)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Nichts Neues hinter den Kulissen, möchte man zu Hape Kerkelings Kinoerstling sagen, der den Spuren jener Filme nachgeht, die kritisch oder satirisch mit Film und Fernsehen abrechnen. In Personalunion von Regisseur, Hauptdarsteller und Drehbuch-Mitautor verwertet er zwar nur bewährte alte Muster ohne eigenständige Erweiterung, immerhin aber mit geschickter Auffrischung und einer erstaunlich professionellen Wendigkeit. Am wirksamsten ist der Film da, wo er auf Kerkelings eigenen guten und schlechten Erfahrungen beim Fernsehen beruht. Mit etwas zähem Anlauf schildert er die Erfolgslaufbahn eines Newcomers im Showbiz.

Der junge Mann namens Peter Schlönzke, schon in früher Kindheit durch ausgiebigen Fernsehkonsum in seiner personalen Entwicklung geprägt, malt s

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