Rocco und seine Brüder

Drama | Italien/Frankreich 1960 | 166 (TV 171) Minuten

Regie: Luchino Visconti

Eine Witwe folgt mit ihrer Familie dem ältesten Sohn von Sizilien in die Industriestadt Mailand, wo sie bessere Lebensbedingungen erwartet. Doch die Begegnung mit der modernen italienischen Gesellschaft führt zum Zerfall der Gemeinschaft. Die fünf Brüder gehen unterschiedliche Wege, einer von ihnen wird zum Gewalttäter und treibt auch den idealistischen ältesten Bruder in den Untergang. Ein ausdrucksstarkes, tragisch überhöhtes Sozialdrama, angesiedelt zwischen dem Neorealismus von Viscontis Frühwerken und der ausladenden Epik seiner späteren Familienporträts. Wie die meisten Arbeiten des Regisseurs kam auch dieses Meisterwerk stark gekürzt in die deutschen Kinos. Das Fernsehen zeigte erstmals die vollständige und restaurierte Fassung (ergänzte Passagen im Original mit Untertiteln). - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
ROCCO E I SUOI FRATELLI | ROCCO ET SES FRERES
Produktionsland
Italien/Frankreich
Produktionsjahr
1960
Regie
Luchino Visconti
Buch
Luchino Visconti · Suso Cecchi d'Amico · Pasquale Festa Campanile · Massimo Franciosa · Enrico Medioli
Kamera
Giuseppe Rotunno
Musik
Nino Rota
Schnitt
Mario Serandrei
Darsteller
Annie Girardot (Nadia) · Alain Delon (Rocco Parondi) · Renato Salvatori (Simone) · Claudia Cardinale (Ginetta) · Katina Paxinou (Rosaria, die Mutter)
Länge
166 (TV 171) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
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