Stadt der Freude (1992)

Melodram | Großbritannien/Frankreich 1992 | 134 Minuten

Regie: Roland Joffé

Ein frustrierter amerikanischer Arzt findet in der Millionenstadt Kalkutta wieder Anschluß ans Leben, indem er einem ausgebeuteten Rikschafahrer zu Selbstbewußtsein und den Ärmsten der Armen zur Kraft des Protestes gegen die lokale "Mafia" verhilft. Das glaubwürdige und bildstarke Porträt indischen Alltagslebens geht in einer mit melodramatischen Klischees überfrachteten Story unter.

Filmdaten

Originaltitel
CITY OF JOY
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
1992
Regie
Roland Joffé
Buch
Mark Medoff
Kamera
Peter Biziou
Musik
Ennio Morricone
Schnitt
Gerry Hambling
Darsteller
Patrick Swayze (Max Lowe) · Pauline Collins (Joan Bethel) · Om Puri (Hasari Pal) · Shabana Azmi (Kamla Pal) · Ayesha Dharker (Amrita Pal)
Länge
134 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Melodram | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
CinePlus (1.85:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Die früheren Filme des englischen Regisseurs Roland Joffe ("The Killing Fields", fd 24 922, "Mission", fd 25 940) haben mit seiner neuesten Arbeit "City of Joy", ein hervorstechendes Merkmal gemeinsam: sie artikulieren den Zusammenprall zweier Kulturen, deren Repräsentanten in einem Klima gegenseitiger Loyalität die Ungerechtigkeiten, die menschlichen und politischen Unzulänglichkeiten ihrer Umgebung zu verändern versuchen. Dies scheint ein beständiges Thema in Joffes Werk zu werden, wie auch die Faszination des Regisseurs mit fremden, von Aufruhr, Ausbeutung und Elend heimgesuchten Ländern von einem Film zum nächsten ihre Entsprechung findet.

Diesmal ist es Kalkutta mit all seiner Armut, seinen Seuchen, seinen am untersten Ende der Wohlstandsskala angesiedelten Lebensbedingungen. Wie in das von den Roten Khmer ausgemergelte Kambodscha der "Killing Fields" arbeitet sich Joffe in die geräuschvollen Slums der indischen Millionenstadt hinein, als gelte es, mit den Mitteln des von Hollywood finanzierten Spielfilms eine Dokumentation der Zustände in der überfüllten, von falschen Hoffnungen u

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