Star Trek - Der erste Kontakt

Science-Fiction | USA 1996 | 110 Minuten

Regie: Jonathan Frakes

In ihrem achten Kinofilmabenteuer wird die Crew des Raumschiffes "Enterprise", die aus der Fernsehserie "Star Trek - Die nächste Generation" bekannt ist, mit den Borg konfrontiert: halb menschenartige Aliens, halb Androiden, die bestrebt sind, das Universum zu unterjochen. Als sie in der Gegenwart des 24. Jahrhunderts bei der Eroberung der Erde scheitern, versetzen sie sich, gefolgt von der "Enterprise", zurück ins 21. Jahrhundert. Noch ist die Erde von einem Atomkrieg verwüstet, und noch hatten die Menschen keinen Kontakt mit ihren außerirdischen Erlösern - ein Ereignis, das kurz bevor steht. Ein technisch gelungenes, fotografisch brillantes Weltraumabenteuer, das sich unbekümmert bei bekannten Kinovorbildern des Genres bedient, aber genügend Raum für glaubhafte Figuren und auch humorvolle Sequenzen läßt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
STAR TREK - FIRST CONTACT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Jonathan Frakes
Buch
Rick Berman · Brannon Braga · Ronald D. Moore
Kamera
Matthew F. Leonetti
Musik
Jerry Goldsmith
Schnitt
John W. Wheeler
Darsteller
Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard) · Jonathan Frakes (Commander William Riker) · LeVar Burton (Commander Geordi La Forge) · Michael Dorn (Lieutenant Commander Worf) · Gates McFadden (Dr. Beverly Crusher)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die "nächste Generation" hat nun auch im Kino endgültig das Raumschiff Enterprise übernommen, nachdem sie vor neun Jahren im Femsehen die Nachfolge der Originalserie aus den 60er Jahren angetreten hatte. Noch im vorangegangenen Star-Trek-Film, "Treffen der Generationen" (fd 31 177), nahm man einige Verrenkungen des Drehbuchs in Kauf, um Captain Kirk alias William Shatner einen letzten Auftritt zu verschaffen. Diesmal trugen die Autoren im Gegenteil der Fortschreibung des Star-Trek-Universums Rechnung, indem sie einem Star der jüngsten, der vierten Serie, "Voyager", einen Kurzauftritt einräumten - zweifellos auch ein Zugeständnis an die weltweit wachsende Fangemeinde des Enterprise-Kults. Zugleich hat man einige der Hauptfehler aus den sieben früheren Filmversionen vermieden, wie die religiöse Mystik oder auch die Sentimentalität, und sich stattdessen auf die Qualitäten der Ursprungsserie besonnen: Crewmitglieder zum Anfassen, Humor bis hin zur Selbstironie, und ein sieht- und faßbarer Gegner.

Nachdem die Klingonen sich der Föderation der Planeten angeschlossen und die Romulaner sich hinter die neutrale Zone zurückgezogen haben, sind nun die Borg die Bösen: biomechanische Zwitterwesen aus Fleisch

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