Jerry Maguire - Spiel des Lebens

Komödie | USA 1996 | 138 Minuten

Regie: Cameron Crowe

Ein erfolgreicher Sportleragent besinnt sich auf eine geschäftsschädigende Tugend wie Ehrlichkeit - und steht prompt auf der Straße. Nur ein Footballspieler und eine Buchhalterin halten noch zu ihm bei seiner Gratwanderung zwischen moralisch einwandfreiem Verhalten und ungebrochenem Erfolgswillen. Weniger eine Sozialsatire als eine interessante Studie über den Glauben an Liebe und Loyalität in einer gnadenlosen Geschäftswelt, psychologisch plausibel und ohne die Naivität ähnlicher Heldengeschichten erzählt; zugleich eine heitere Komödie voller inszenatorischer Überraschungen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
JERRY MAGUIRE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Cameron Crowe
Buch
Cameron Crowe
Kamera
Janusz Kaminski
Musik
Nancy Wilson
Schnitt
Joe Hutshing
Darsteller
Tom Cruise (Jerry Maguire) · Cuba Gooding jr. (Rod Tidwell) · Renée Zellweger (Dorothy Boyd) · Kelly Preston (Avery Bishop) · Jerry O'Connell (Frank Cushman)
Länge
138 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Jerry Maguire ist ein erfolgreicher Sportleragent. Einige der teuersten Spieler der amerikanischen Football-und Basketball-Ligen stehen bei ihm unter Vertrag. Es scheint ihm an nichts zu fehlen, ein Master of the Universe, wie es bei Tom Wolfe heißt. Aber das Glück dauert nur wenige Filmminuten, in denen Tom Cruise sein berühmtes, teures Lächeln zeigen darf. Ein wenig zu breit wirkt es zudem, haarscharf am Rande der Selbstparodie des mit Abstand erfolgreichsten Schauspielers seiner Generation. Und es bricht in sich zusammen, als ein Kind ein Autogramm von einem seiner Sportstars fordert - leider auf einer Karte, die nicht den richtigen Sponsor zeigt - und enttäuscht abziehen muß. Und kurz darauf gefriert jenes Lächeln, als ein Kind ihn wegen seines rigiden Erfolgsdenkens beschimpft. Dies allein scheint der Auslöser für die Wandlung des Jerry Maguire zu sein, und es ist nicht die letzte Szene, in der ein Kind eine entscheidende Rolle spielt. Noch in der Nacht nach diesem Vorfall verfaßt der Agent ein Memo, das er jedem seiner

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