Still Movin'

- | Deutschland 1996 | 85 Minuten

Regie: Niki Stein

Ein Techno-Discjockey nimmt einen Job als Tourneebegleiter für einen abgehalfterten Country-Star an. Die Tour führt die beiden in die miesesten Nachtclubs der deutschen Provinz, sie geraten an Kleingangster, eine Rockerbande und die Polizei, und währenddessen offenbart sich über Rückblenden die tragische Geschichte des stets betrunkenen Musikers. Hauptfigur und Band-Geschichte sind nicht nur authentisch, der Musiker Willy Freeze spielt sich auch selbst. Aber weder der tragische Aspekt noch die Komik der Situationen vermitteln sich über den Film, dessen Schwächen in Inszenierung, Figurenzeichnung und Darstellung offenkundig sind. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1996
Regie
Niki Stein
Buch
Jacki Engelken
Kamera
Wolfgang Aichholzer
Musik
Jacki Engelken
Schnitt
Nina Ergang · Ulrik Spieß
Darsteller
Kai Wiesinger (Felix) · Willy Freeze (Willy Freeze) · Sandra Speichert (Michelle) · Hansa Czypionka (Salewski) · Leon Rippy (Mr. Jennings)
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.

Heimkino

Verleih DVD
CinePlus (FF, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Die tragische Geschichte eines amerikanischen Country-Musikers namens Willy Freeze, verpackt in ein typisch neudeutsches komödiantisches Road Movie, angereichert mit ein wenig Berliner Techno-Hipness, Proll-Gaunermilieu und Provinz-Schmuddel - so läßt sich wohl das Vorhaben von Niki Stein und Jacki Engelken zusammenfassen, an dessen Ende der Film "Still Movin'" steht. Er beginnt mit einer Szene, die Kai Wiesinger, vielbeschäftigter Komödiensoftie mit Ambitionen im Drama-Fach, als Techno-Discjockey namens Felix mit gepiercter Augenbraue zeigt. Auf Grund einer exaltierten Licht-und-Nebel-Show verliert er seinen Job und hat daher auch kein Geld, den entstandenen Sachschaden zu ersetzen. Also nimmt er das Angebot des schmierigen Discobesitzers und Möchtegern-Konzertmanagers an, mit

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