subUrbia - Sixpacks, Sex + Supermarkets

- | USA 1996 | 121 Minuten

Regie: Richard Linklater

Abend für Abend trifft sich in einer amerikanischen Stadt eine Clique junger Erwachsener an einer Tankstelle, um mit Bier und endlosem Gerede die Zeit totzuschlagen. In der Nacht, deren Verlauf der Film schildert, wird Besuch erwartet: Einer aus der High-School-Zeit, der die Karriereleiter nach oben gefallen und Rockstar geworden ist. "Slacker"-Film auf der Grundlage eines Bühnenstücks, der viel Energie auf die Exposition der Figuren verwendet und durch eine starke schauspielerische Ensemble-Leistung überzeugt. Dagegen wirken die Versuche, Auswege aus den biografischen Sackgassen anzudeuten, bemüht und laufen der analytischen Logik des Films bisweilen zuwider. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SUBURBIA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Richard Linklater
Buch
Eric Bogosian
Kamera
Lee Daniel
Musik
Sonic Youth
Schnitt
Sandra Adair
Darsteller
Giovanni Ribisi · Steve Zahn (Buff) · Amie Carey (Sooze) · Nicky Katt (Tim) · Dina Spybey (Bee-Bee)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Mit einem Kinodebüt "Slacker" (Fernsehtitel: "Rumtreiber", 1991) traf er den Nerv einer Generation: Richard Linklaters anekdotenhafte Exkursion durch einen fiktiven Tag im Leben seiner Wahlheimat Austin, Texas, avancierte neben Douglas Copelands "Generation X"-Roman binnen kurzem zum vielzititierten Bezugspunkt in Sachen amerikanischer Jugendkultur. Der mit minimalem Budget produzierte Film entwarf ein desillusionierendes Bild junger Menschen, die ziel- und motivationslos in den Tag hineinleben und die Langeweile primär durch endlose Debatte über den Sinn des Lebens bekämpfen. Sechs Jahre und zwei Filme ("Dazed & Confused";"Before Sunrise") später ist der 1962 geborene Autodidakt noch immer mit der Altersgruppe der 20- bis 25jährigen beschäftigt. Auf der Grundlage des gleichnamigen Theaterstücks von Eric Bogosian taucht Linklater erneut in die Welt der Dropouts und Herumtreiber ein, die sich allabendlich an einer Tankstelle treffen. "Welcome to Burnfield" steht auf dem Ortsschild, an dem die Kamera in der langen Eröffnungssequenz vorbeischwebt und schonungslos offenlegt, wovon der Filmtitel handelt: endlose Straßenzeilen, anonyme Vorgärten, riesige Parkflächen vor Supermärkten un

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