Hip Hop Hood

- | USA 1996 | 89 Minuten

Regie: Paris Barclay

Die Abenteuer eines afro-amerikanischen Jugendlichen im Schwarzenviertel einer amerikanischen Großstadt dienen als Handlungsfundament für eine schrille Persiflage auf die sogenannten "Hood"-Filme. Dramaturgisch konzeptlos und nur in wenigen Momenten komisch, zerfällt der Film in eine belanglose Ansammlung minderwertiger Gags.

Filmdaten

Originaltitel
DON'T BE A MENACE TO SOUTH CENTRAL WHILE DRINKING YOUR JUICE IN THE HOOD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Paris Barclay
Buch
Shawn Wayans · Marlon Wayans · Phil Beauman
Kamera
Russ Brandt
Musik
John Barnes
Schnitt
William Young · Marshall Harvey
Darsteller
Shawn Wayans (Ashtray) · Marlon Wayans (Loc Dog) · Tracey Cherelle Jones (Dashiki) · Chris Spencer (Preach) · Keenen Ivory Wayans (Postbote)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f

Diskussion
Filme, die sich mit dem Alltag in den Schwarzenvierteln der amerikanischen Großstädte auseinandersetzen, sind in Deutschland selten im Kino zu sehen. "Boyz n the Hood" (fd 29 358) und "Menace II Society" (fd 30 609) gehören zu den Ausnahmen. Die meisten dieser sogenannten "Hood"-Filme sind, wenn überhaupt, nur auf Video erhältlich. Mit "Hip Hop Hood" liegt die erste Parodie auf diese Art von Filmen vor.

Ashtray ist ein schwarzer Jugendlicher, der bei seiner alleinerziehenden Mutter in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist. Doch laut Aussage der Mutter ist im afro-ame-rikanischen Kino kein Platz für Frauenrollen mit Vorbildfunktion.

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