- | Tschechien/Großbritannien/Frankreich 1996 | 105 Minuten

Regie: Jan Sverák

Ein 50jähriger Prager Cellist muß durch eine Scheinheirat die Verantwortung für einen fünfjährigen russischen Jungen übernehmen. Nur allmählich erliegt der vom Leben enttäuschte Mann dem Charme des Kindes und lernt, es zu verstehen und zu lieben. Ein behutsam und warmherzig inszenierter Film, dessen kleine Geschichte die große Weltgeschichte spiegelt. Mit sanfter Ironie und feinsinnigen dramaturgischen Mitteln spricht er sich für die Überwindung von (Sprach-)Barrieren und für (Völker-)Verständigung aus und vermittelt eindringlich, wie lebensnotwendig Gespräch und Kommunikation sind. (Kinotipp der katholischen Filmkritik.) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
KOLYA
Produktionsland
Tschechien/Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
1996
Regie
Jan Sverák
Buch
Jan Sverák
Kamera
Vladimír Smutný
Musik
Ondrej Soukup
Schnitt
Alois Fisárek
Darsteller
Zdenek Sverák (Frantisek Louka) · Andrej Chalimon (Kolya) · Libuse Safránková (Klara) · Ondrej Vetchý (Herr Broz) · Stella Zázvorková (Frantiseks Mutter)
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.

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