Action | USA 1997 | 125 Minuten

Regie: Jan de Bont

Ein verbitterter und todkranker Schiffskonstrukteur bringt einen Luxusliner unter seine Kontrolle, um den Safe auszurauben. Derweil machen sich ein an Bord befindlicher Elite-Polizist und seine Geliebte an die Rettung des Schiffes und der darauf verbliebenen Menschen. Im Stil seines Vorgängers "Speed" (1994) setzt der Film den Schwerpunkt nicht auf die Handlung, sondern auf eine äußere Bewegung, die sich fortpflanzt: auf verschiedene Fortbewegungsmittel, die Menschen und selbst die Kamera. Nur andeutungsweise eine ironisch zu verstehende Zerstörungsorgie gegen Luxusgüter, tendiert der Film am Ende zur reinen Materialschlacht und verliert dadurch viel an Unterhaltungswert. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
SPEED 2: CRUISE CONTROL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Jan de Bont
Buch
Randall McCormick · Jeff Nathanson
Kamera
Jack N. Green
Musik
Mark Mancina
Schnitt
Alan Cody
Darsteller
Sandra Bullock (Annie) · Jason Patric (Alex) · Willem Dafoe (Geiger) · Temuera Morrison (Juliano) · Brian McCardie (Merced)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Action

Heimkino

Verleih DVD
VCL (1.85:1, DD5.1 engl./dt., DTS engl./dt.)
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Diskussion
Seit "Speed" (fd 31 017) gehen die Stoppuhren im amerikanischen Actionkino anders. Konsequent hatte Jan de Bont, bis dahin angesehener Kameramann im Genre, sein Regiedebüt vom Ballast einer Geschichte im üblichen Sinne befreit. Sein Film beschränkte sich auf das Erfassen und Umsetzen von Geschwindigkeit als eine der grundlegenden Eigenschaften industrieller Zivilisation und zugleich als entscheidender Wesenszug des Kinos: von Lumières Einfahren des Zuges in den Bahnhof bis zur Todesfahrt von de Bonts Linienbus zieht sich eine Linie menschlicher Faszination über die bildliche Wiedergabe beeindruckender Technik und damit eine Linie des Staunens der Menschen über sich selbst. Auch im übrigen Actionfilm tritt derzeit an die Stelle von Handlungsgefügen die episodische Aktion, physikalische an die von psychologischer Kausalität. Aber de Bont verstand es in besonderer Weise, eine Art Destillat des Genres herzustellen und die Gesetze des Kinos mit den Vorgaben der Geschwindigkeits-Technologie zu synchronisieren. "Speed 2" beginnt mit ironischen Verweisen auf den vielkopierten Vorläufer. Sandra Bullock, die einst den Bus auf Hochgeschwind

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