Curdled

Komödie | USA 1996 | 89 Minuten

Regie: Reb Braddock

Eine junge Frau mit der Besessenheit, dem Geheimnis um den Tod des Menschen so nah wie möglich zu kommen, nimmt einen Job bei einer Firma an, die sich auf das Reinigen von Tatorten nach Gewaltverbrechen spezialisiert hat. Bei einem ihrer ersten Fälle kommt sie einem Serienkiller auf die Spur. Schwarze Komödie mit interessanten inszenatorischen Ansätzen, die auf die ironische Darstellung des Grauens sowie genrespezifischer Motive anstatt auf vordergründige Effekte setzt. Deutlich geht der Film auf eine Kurzversion zurück und weist zahlreiche Längen und Wiederholungen auf.

Filmdaten

Originaltitel
CURDLED
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Reb Braddock
Buch
John Maass · Reb Braddock
Kamera
Steven Bernstein
Musik
Joseph Julian Gonzalez
Schnitt
Mallory Gottlieb
Darsteller
Angela Jones (Gabriela) · William Baldwin (Paul Guell) · Bruce Ramsay (Eduardo) · Lois Chiles (Katrina Brandt) · Barry Corbin (Lodger)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Komödie | Thriller

Diskussion
Mit großen Augen blickt eine junge Frau auf ihren Fernseher. Ganz in Rot und Schwarz gehalten, hell ausgeleuchtet vor dunklem Grund, zugleich schamhaft und lasziv drapiert, scheint sie mit ihrer Präsenz den grausigen Schwarz-Weiß-Bildern auf dem Bildschirm, die einen Film-Mord zeigen, die fehlenden Farben übertragen zu wollen und zugleich ein wenig vom Faszinosum des Todes. Eine Frau ohne Vergangenheit, nur mit einer Obsession: dem Tod anderer Menschen ganz nahe sein zu wollen, ja, wenn möglich, dabei den Beweis erbringen zu können, daß soeben abgetrennte Köpfe noch einige Worte sprechen können, so wie es die Legende will. Eine ungewöhnliche Firma, in ihrer Erscheinungsform

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