Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Komödie | Großbritannien/USA 1997 | 89 (fr. 90) Minuten

Regie: Mel Smith

In seinem ersten Spielfilm zieht es den populären britischen Fernsehkomiker Rowan Atkinson alias "Mr. Bean" als vermeintlichen Kunstexperten nach Los Angeles, wo er durch seine Tölpelhaftigkeit nicht nur Whistlers berühmtes Mutterbildnis zerstört. Unterhaltsames, in seiner Gesamtdramaturgie freilich äußerst konventionelles Lustspiel, das immerhin einige Paradeauftritte des Situationskomikers präsentiert. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BEAN
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Mel Smith
Buch
Richard Curtis · Robin Driscoll · Rowan Atkinson
Kamera
Francis Kenny
Musik
Howard Goodall
Schnitt
Chris Blunden
Darsteller
Rowan Atkinson (Mr. Bean) · Harris Yulin (George Grierson) · Peter MacNicol (David Langley) · Pamela Reed (Alison Langley) · Burt Reynolds (General Newton)
Länge
89 (fr. 90) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f (fr. 12; f)
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Zuwachs ist selten im Olymp der großen Filmkomiker, deren Komik über alle Sprachbarrieren hinaus verstanden wurde. Es scheint, als habe der Nachruhm Keatons und Chaplins, Harold Lloyds und Jacques Tatis deren ohnehin ins Überwirkliche stilisierte Figuren vollends jeder menschlichen Dimension enthoben. Somit mutet es fast als Sakrileg an, die originelleren Komiker unserer Zeit mit ihnen zu vergleichen. Aber ist nicht Jim Carrey doch ein würdiger Nachfolger von Jerry Lewis, dessen comic-hafte, physiognomische Überzeichnung nun die Komik menschlicher Darstellung vollends in die Sphäre des Trickfilms überführt? Und ist nicht Loriots würdevoller Anachronismus mit Tatis Exkursionen in entmenschlichte Zukunftsperspektiven zu vergleichen?

Die Figur, die Rowan Atkinson erfunden hat und verkörpert, läßt sich kaum so einfach ableiten. Eher schon muß man eine ganze Ahnengalerie aufbieten, um "Mr. Bean" auf die Spur zu kommen. Schon die knappe Form seiner Fernsehepisoden erinnert an die Ein- und Zweiakter der Stummfilmzeit, er selbst agiert wortlos in ihnen, w

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