Hostile Waters - Ein U-Boot-Thriller

Thriller | Deutschland/USA/Großbritannien 1997 | 92 Minuten

Regie: David Drury

Am 6. Oktober 1986 sank das russische U-Boot K-219 mit zwei Atomreaktoren und 16 ballistischen Raketen nordöstlich der Bermudas. Das Fernsehdrama rekonstruiert die Geschehnisse und behauptet, daß ein unautorisierter Raketenabschuß sowie eine Atomreaktorexplosion gerade noch von der mutigen Crew verhindert werden konnten. Ein ambitionierter Film nach einem realen Ereignis, der die Gefahr verdeutlicht, die von atomgetriebenen Schiffen ausgeht. Bemerkenswert innerhalb der ansonsten fernsehgemäßen Inszenierung ist die Charakterzeichnung des Kapitäns als verantwortungsvoll und zutiefst human. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
HOSTILE WATERS
Produktionsland
Deutschland/USA/Großbritannien
Produktionsjahr
1997
Regie
David Drury
Buch
Troy Kennedy Martin
Kamera
Alec Curtis
Musik
David Ferguson
Schnitt
Ian Farr
Darsteller
Rutger Hauer (Kapitän Igor Britanov) · Martin Sheen (Kapitän der Aurora) · Max von Sydow (Admiral Chernavin) · Colm Feore (Pshenichny) · Rob Campbell (Sergej Preminin)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Thriller
Diskussion
Fünf Tage vor dem historischen Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow in Reykjavik am 6. Oktober 1986 versank das sowjetische Atom-U-Boot K-219 (Yankee-Klasse) rund 1000 Kilometer nordöstlich der Bermudas in etwa 5500 Metern Tiefe. An Bord waren zwei 100 Megawatt-Reaktoren und 16 ballistische Raketen - wohl vom Typ SS-N-6. Grund für den Untergang war eine Havarie drei Tage zuvor, wahrscheinlich verursacht durch eine Kollision mit einem Schiff der US-Navy 700 Kilometer östlich der Bermudas. Vier Seeleute starben. Das K-219 war nicht das erste sowjetische Atom-U-Boot, das versank, doch erstmals wurde ein solcher Verlust von den Sowjets bestätigt, wahrscheinlich um das Präsidententreffen nicht zu gefährden. Nie bestätigt wurde allerdings, was die Nachrichtenagentur TASS am 4. Oktober 1986 (und später auch Gorbatschow) dementierte: daß sich auf der K-219 beinahe eine Reaktorexplosion ereignet hätte. Dies hat zehn Jahre später Nikolai Belikow, seiner

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