Verspielte Nächte

- | Deutschland/Griechenland 1997 | 89 Minuten

Regie: Angeliki Antoniou

Eine junge Griechin besucht nach dem Tod ihres Vaters ihre in Deutschland lebende ältere Schwester, die der Spielsucht verfallen ist. Während die eine ihre problematische Vaterbeziehung bewältigt und die andere ihre Lebenslüge überwindet, finden beide zu neuem Selbstbewußtsein. Ein Stück dialogüberfrachtetes Betroffenheitskino, das nur in wenigen Augenblicken wirkliches Interesse für die Personen und ihre Probleme weckt und nach einem kinoreifen Beginn in der inszenatorischen Beliebigkeit von Fernsehspielen versinkt. Auch schauspielerisch nicht durchgehend überzeugend. (Teils O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Griechenland
Produktionsjahr
1997
Regie
Angeliki Antoniou
Buch
Angeliki Antoniou · Kriton Kalaitzides
Kamera
Pio Corradi · Sebastian Richter
Musik
Dimitris Papadimitriou · P. Koukouvelis
Schnitt
Catherine Steghens
Darsteller
Jasmin Tabatabai (Helena) · Vicky Vilioti (Maria) · Sharon Brauner (Eva) · Frank Stieren (Roberto) · André Hennicke (Michel)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Basis
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Diskussion
Wie in ihrem Dokumentarfilm "Gefangene des Meeres" fd 28 726) beschäftigte sich Angeliki Antoniou auch in ihrem Spielfilmdebüt "Donusa" (fd 30 830) mit Problemen ihres Heimatlandes Griechenland: einem vom Aussterben bedrohten Berufszweig und den traditionellen Familienstrukturen. Die patriarchalische Gesellschaftsordnung Griechenlands bildet auch in diesem Film den Hintergrund der Geschichte: Auf einer kleinen ägäischen Insel trägt Maria ihren Vater zu Grabe. Vergeblich versucht sie, ihre in Berlin lebende ältere Schweste Helena zu erreichen. Also macht sie sich auf in jenes Land, in dem sie einst als Gastarbeiter-Kinder aufgewachsen sind und in das Helena zurückgekehrt ist, um Tanz zu studieren. Doch Helena ist nicht erfreut über den Besuch, befürchtet sie

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