Die Hochzeit meines besten Freundes

- | USA 1997 | 105 Minuten

Regie: P.J. Hogan

Eine Gourmet-Kritikerin erhält die Einladung ihres langjährigen Verehrers zu seiner Hochzeit. Angesichts der Defizite in ihrem Liebesleben versucht sie als Hochzeitsgast, die Eheschließung mit allen Mitteln zu hintertreiben. Dabei muß sie feststellen, daß sie fast über ihr Ziel hinausgeschossen wäre. Eine nach gängigen Vorbildern inszenierte "Hochzeitsverhinderungs-Komödie", deren Drehbuchschwächen durch die schillernde Interpretation der Hauptrolle weitgehend überspielt werden. Trotz der detailverliebten Inszenierung dennoch ein nur wenig originelles Kinovergnügen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MY BEST FRIEND'S WEDDING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
P.J. Hogan
Buch
Ronald Bass
Kamera
Laszlo Kovacs
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Garth Craven · Lisa Fruchtman
Darsteller
Julia Roberts (Julianne Potter) · Dermot Mulroney (Michael O'Neal) · Cameron Diaz (Kimmy Wallace) · Rupert Everett (George Downes) · Philip Bosco (Walter Wallace)
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Neuauflage hat im Gegensatz zur Erstauflage die üblichen Extras wie Making Of, Trailer u.s.w.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es soll noch immer Menschen geben, die wegen einer Hochzeit ins Kino gehen. Nicht erst P.J. Hogan machte diese Erfahrung, als sein letzter Film "Muriels Hochzeit" (fd 31 136) zu einem weltweiten Überraschungserfolg wurde. Vincente Minnellis "Vater der Braut" (fd 1136) entzückte in den 50er Jahren sein Publikum und inspirierte sogar eine Fortsetzung. Schon in der Stummfilmzeit wußte man um den Reiz solcher Festivitäten: Cecil B. De Mille prägte früh die "Comedy of Remarriage", Stroheim schwelgte im Pomp seines "Wedding March", einem Thema, zu dem Buster Keaton wiederum in "Seven Chances" eine nicht minder virtuose Groteske schuf. Als Dustin Hoffman schließlich am Ende von "Die Reifeprüfung" eine Hochzeitsgesellschaft brüskierte, ließ sich dies durchaus auf die Institution der Ehe im allgemeinen übertragen. Und noch in den Siebzigern hätte es

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