Amore Amore

- | Italien 1996 | 90 Minuten

Regie: Leonardo Pieraccioni

Die rassigen Tänzerinnen einer spanischen Flamenco-Truppe reißen einige Bewohner eines verschlafenen toscanischen Provinznestes vorübergehend aus ihrer Lethargie. Nachdem der Liebesgott wahllos seine Pfeile verschossen hat, legt sich für die meisten die Aufregung ohne wirkliche Veränderung. Eine liebevoll gezeichnete Typenkomödie ohne sonderlichen Tiefgang, ganz bedacht auf die Oberflächenreize kurz angerissener Episoden. Handwerklich durchschnittlich und in den Dialogen deftig-derb, gefällt der Film bestenfalls als unverfänglich-nostalgische Beschreibung vertrauter Italien-Klischees. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
IL CICLONE
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
1996
Regie
Leonardo Pieraccioni
Buch
Giovanni Veronesi · Leonardo Pieraccioni
Kamera
Roberto Forza
Musik
Claudio Guidetti
Schnitt
Mirco Garrone
Darsteller
Leonardo Pieraccioni (Levante) · Lorenza Forteza (Caterina) · Barbara Enrichi (Selvaggia) · Massimo Ceccherini (Libero) · Sergio Forconi (Osvaldo)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Ein verschlafenes Provinznest in der Toskana. Die Quarinis, eine ganz durchschnittliche Familie, bewirtschaften einen Bauernhof. Man ist ein bißchen kleinbürgerlich, unzufrieden und gelangweilt vom ewiggleichen Alltag, und Abwechslung liefert das traditionelle Unterhaltungsmedium fernsehen schon lange nicht mehr. Osvaldo, der Vater - von "Padre Padrone" kein Spur - , träumt als alter Kommunist von der glorreichen Vergangenheit. Sein Sohn Levante dagegen ist ein schlitzohriger Buchhalter: geschickt zieht er die Fäden im Ort - und einem kleinen Flirt ist er auch nicht abgeneigt, obwohl er doch nur für seine Zahlen und Geschäfte Augen zu haben scheint. Libero, der jüngere Sohn, widmet sich den schönen Künsten; als Maler reflektiert er über die Existenz Gottes und will damit seine Depressionen überwinden. Den Haushalt in Schwung hält

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