Alien - Die Wiedergeburt

Science-Fiction | USA 1997 | 109 (DVD 104 & 111) Minuten

Regie: Jean-Pierre Jeunet

Im vierten Teil des "Alien"-Zyklus sieht sich der weibliche Lieutenant Ripley erneut mit der vernichtungswütigen außerirdischen Bestie konfrontiert. Skrupellose Wissenschaftler sind noch immer auf der Suche nach einer perfekten Kampfmaschine und haben deshalb sowohl Ripley als auch ihren unheimlichen Fötus gentechnisch reproduziert. Eine ganze Farm von Monster-Setzlingen wird angelegt. Die Brut bricht aus, um ihrer grausigen Bestimmung zu folgen. Mit Ripleys Hilfe und der eines schönen Androiden gelingt es zwei Menschen, die rettende Erde zu erreichen. Auf reizvolle Weise verbinden sich Ausstattung, Besetzung und Handlungsaufbau zu einem Science-Fiction-Bühnenzauber der besseren Spielart, das gleichermaßen vom europäischen Autorenkino und von amerikanischer Perfektion profitiert.

Filmdaten

Originaltitel
ALIEN: RESURRECTION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Jean-Pierre Jeunet
Buch
Joss Whedon
Kamera
Darius Khondji
Musik
John Frizzell
Schnitt
Hervé Schneid
Darsteller
Sigourney Weaver (Ellen Ripley) · Winona Ryder (Annalee Call) · Brad Dourif (Dr. Gediman) · Ron Perlman (Johner) · Michael Wincott (Elgyn)
Länge
109 (DVD 104 & 111) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Der Film existiert auf DVD in den unterschiedlichsten Umverpackungen. Die alle Filme der "Alien"-Tetralogie umfassende Collectorsbox "Alien - Legacy" enthält eine Bonus-DVD mit einem 68-minütigen "Hinter den Kulissen"-Feature. Die Extras umfassen zudem ein Verzeichnis der geschnittenen und erweiterten Szenen. 2003 ist zudem die Alien QUADRILOGY Box erschienen mit sämtlichen vier Hauptteilen der Reihe jeweils als Special Edition (2 DVDs) zusammengefasst. Die filmhistorisch wertvolle Box (8 DVDs + 1 Bonus DVD) enthält gegenüber den zuvor erschienenen DVD-Ausgaben die teilweise technisch nochmals verbesserten Kinofilme sowie jeweils eine z.T. signifikant veränderte Langfassung der Filme. Sämtliche DVDs enthalten eine Fülle informativer Features zu Teilaspekten der Filme. Die Bonus-DVD enthält u.a. die schon in der "Legacy-Box" enthaltenen Dokumentation "Alien Evolution". Die QUADRILOGY BOX enthält den Film in der originalen Kinofassung sowie eine um sieben Minuten verlängerte "Spezial Edition". Regisseur Jeunet sieht die Kinofassung als "Director's Cut" an, da er nur "auf Geheiß" von Fox für die DVD-Box eine um wenige technische Neuerungen verlängerte Version erstellte. Die Extras umfassen neben einem Verzeichnis der geschnittenen und erweiterten Szenen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Cutters, der Alien Effects Designer Alec Gillis und Tom Woodruf jr., des Visual Effects Supervisors Pitof, des Conceptual Artist Sylvain Despretz sowie der Darsteller Ron Perlman, Dominique Pinon und Leland Orser. Die QUADRILOGY Box ist mit dem Silberling 2003 ausgezeichnet. Dies gilt ebenso für die 2004 & 2006 aus der Box separierte Special bzw. Century³ Edition (2 DVDs) des Films. BD: Die 2010 als Blu-ray-Box vorliegende "Alien Anthology - Limited Facehugger Edition" (6 Disks) vereint, neben den vier Filmen der Reihe (jeweils in ihrer Kino und der Extended-Fassung), auch alle bisher erschienen Bonusmaterialien aus sämtlichen Veröffentlichungen (DVD & Laser Disk) sowie eine Fülle neu produzierter Feature. In mustergültiger Weise "katalogisieren" die Produzenten der BD-Edition die Extras zu jedem Film und geben ihnen eine übersichtliche, mithin interaktiv und intuitiv erschließbare Struktur. Kein produktions- und rezeptionstechnisches Detail zum Verständnis der Reihe wird dabei ausgespart. Insgesamt umfasst das Bonusmaterial mehr als 26 Stunden Sekundärmaterial! Eine in jeder Hinsicht mustergültige und filmhistorisch wertvolle Edition, die mit dem Silberling 2010 ausgezeichnet ist.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Aliens haben Hochkonjunktur auf der Leinwand; aber eigentlich gibt es nur ein einziges, "wirkliches" Alien - das 1978 von Ridley Scott und H.R. Giger geschaffene Modell, das im Zweikampf mit Lieutenant Ripley den (scheinbar) kürzeren zog und sich in den Tiefen des Weltalls verlor (fd 22 226). Obwohl die Regisseure seither ständig wechselten und H.R. Giger nicht mehr am Projekt beteiligt ist, fiebern Genre-Liebhaber den Sequels entgegen. Von besonderem Interesse war diesmal die Frage, wie denn Ellen Ripley aus der Seitenbühne gezaubert werden wird - wo sie doch im letzten Teil "Alien 3" (fd 29 804) sich selbst zum Opfer gebracht hat, um die Menschheit vor den Zudringlichkeiten der Außerirdischen zu bewahren. Überhaupt sehen sich ja Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseure des fast 20 Jahre währenden Unterfangens immer wieder aufs neue vor erzähltechnische und handlungslogische Herausforderungen gestellt - man muß ihrer Sorgfalt alles in allem Respekt zollen. Eine Verwässer

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