... denn zum Küssen sind sie da

Literaturverfilmung | USA 1997 | 116 Minuten

Regie: Gary Fleder

Ein Polizeipsychologe begibt sich nach der Entführung seiner Nichte nach North Carolina, wo sie und weitere junge Frauen verschwunden sind. Beistand erhält er weniger von der örtlichen Polizei als von einer Ärztin, die sich aus dem Verließ des Entführers befreien konnte. Thriller um einen Serienkiller, der nach komplizierter Aufklärungsarbeit und einigen Unglaubwürdigkeiten zu einem psychologisch spekulativen Ende führt, das alle Klischees des Genres bedient.

Filmdaten

Originaltitel
KISS THE GIRLS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Gary Fleder
Buch
David Klass
Kamera
Aaron Schneider
Musik
Mark Isham
Schnitt
William Steinkamp · Harvey Rosenstock
Darsteller
Morgan Freeman (Alex Cross) · Ashley Judd (Kate Mctiernan) · Cary Elwes (Nick Ruskin) · Alex McArthur (Sikes) · Tony Goldwyn (Will Rudolph)
Länge
116 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Literaturverfilmung | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Gerade schien die Welle der Serienkiller-Filme endlich abgeebbt, da taucht eine weitere Variation über das Thema auf. Nach einem Bestseller-Roman des Thriller-Autors James Patterson entstand ein Film, der so tut, als habe es die stilprägenden Ausformungen des Subgenres nie gegeben, als müßten „Das Schweigen der Lämmer“ (fd 28 838), „Sieben“ (fd 31 642) und, als extremste Ausuferung, „Copykill“ (fd 31 739) erst noch erfunden werden. Statt dessen begnügt sich der Film mit einer natürlich sehr komplizierten Aufklärungsarbeit, mit Gruselszenen wie aus der deutschen Edgar-Wallace-Reihe sowie mit den emotionalen Effekten eines billigen Melodrams. Pers

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