Marius und Jeannette - Eine Liebe in Marseille

Liebesfilm | Frankreich 1996 | 102 Minuten

Regie: Robert Guédiguian

Die Liebesgeschichte zwischen einer arbeitslosen Mutter zweier Kinder und dem Wachmann einer stillgelegten Fabrik vor dem Hintergrund eines Hafenviertels von Marseille. Eine überzeugende Balance aus der realistischen Darstellung der Lebensumstände in dem Arbeiterviertel, ironisch gebrochenen politischen Diskursen und einer fast operettenhaften Stilisierung der nachbarschaftlichen Verhältnisse sowie auch der mit Leichtigkeit erzählten Liebesgeschichte. Die mitunter recht schlichten formalen Mittel mindern den Gesamteindruck nur geringfügig. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MARIUS ET JEANNETTE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1996
Regie
Robert Guédiguian
Buch
Robert Guédiguian · Jean-Louis Milesi
Kamera
Bernard Cavalié
Musik
Jacques Menichetti · Jean-Louis Milesi
Schnitt
Bernard Sasia
Darsteller
Gérard Meylan (Marius) · Ariane Ascaride (Jeannette) · Pascale Roberts (Caroline) · Jacques Boudet (Justin) · Frédérique Bonnal (Monique)
Länge
102 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Liebesfilm

Diskussion
Ihre erste Begegnung verheißt nichts Gutes. Jeannette, die in Estaque wohnt, einem Hafenviertel von Marseille, ist knapp bei Kasse, vor allem, seit sie wegen ihrer vorlauten Art den Job im Supermarkt verloren hat. Ihr bescheidenes Zuhause aber muß sie dringend anstreichen. In einer längst stillgelegten Zementfabrik vor den Toren der Stadt entdeckt sie ein paar Farbeimer, von denen sie sich zwei nimmt. Marius aber ist Wachmann in der Fabrik, erwischt sie und heischt sie an. Damit wäre die Geschichte der beiden zu Ende, wenn Marius nicht auf die Idee käme, Jeannette die Farbeimer nach Hause zu bringen, ja, ihr auch noch beim Anstreichen zu helfen. So etwas erstreckt sich über Tage, und im Laufe dieser Zeit freundet sich Marius nicht

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