Starship Troopers

Science-Fiction | USA 1997 | 129 Minuten

Regie: Paul Verhoeven

In einem auf Autorität und Gewalt basierenden Zukunftsstaat werden junge Rekruten nach demagogischer Gehirnwäsche in Schule und Kaserne zum Kriegseinsatz gegen fliegende, kriechende und feuerspeiende Monsterkäfer in eine andere Galaxie geschickt. Ein mit technischer Perfektion im effektvollen Hochglanzstil von Werbespots und Magazin-Covers inszenierter Science-Fiction-Film, der nicht nur äußerst gewalttätig ist, sondern auch der Glorifizierung des Militarismus und der Verbreitung faschistischen Gedankenguts Vorschub leistet. - Wir raten ab.

Filmdaten

Originaltitel
STARSHIP TROOPERS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Paul Verhoeven
Buch
Edward Neumeier
Kamera
Jost Vacano
Musik
Basil Poledouris
Schnitt
Mark Goldblatt · Caroline Ross
Darsteller
Casper van Dien (Johnny Rico) · Dina Meyer (Dizzy Flores) · Denise Richards (Carmen Ibanez) · Jake Busey (Ace Levy) · Neil Patrick Harris (Carl Jenkins)
Länge
129 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f DVD ab 18 & SPIO/JK II
Pädagogisches Urteil
- Wir raten ab.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Die Special Edition und die BD enthalten im Gegensatz zur extralosen DVD-Erstauflage u.a. ein Feature mit sechs nicht verwendeten Szenen (8 Min.), drei Szenen-Entwicklungen mit Kommentar des Regisseurs (8 Min.) sowie einen hörenswerten, durchaus selbstkritischen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors. Die Special Edition enthält zudem ein achtseitiges Booklet zum Film.

Verleih DVD
Touchstone & Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Buena Vista (16:9, PCM5.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
In der Zukunftswelt von „Starship Troopers“ kennt die Erdbevölkerung nur noch einen einzigen Feind: die fliegenden, kriechenden und feuerspeienden Monsterkäfer eines fernen Planeten, die es sich (aus nicht näher definierten Gründen) zum Ziel gesetzt haben, die Menschen auszulöschen. Die politischen Kräfte der Erde haben sich vereint zum galaktischen Käferkrieg. Schon die Teenager auf der High School betreiben anatomische Studien an schleimigen Käferkörpern und werden darauf gedrillt, daß ihr Leben nur im Dienst der höchsten Autorität, die Gewalt heißt, seine Erfüllung findet. Sie sehen aus wie uniforme Schönheitsidole in einem Werbespot für Shampoo, aber sie lechzen danach, endlich die Uniform der Infanterie anzuziehen. Nur wer zum Militär geht, hat im Utopia von „Starship Troopers“ Bürgerrechte, alle anderen sind Menschen zweiter Klasse. Mit glühenden Augen leisten die zum Käferhaß erzogenen jungen Menschen den Fahneneid und fallen auf dem Exerzierplatz einem sadistischen Sergeant in die Finger, der ihnen demonstriert, wie sehr die Schule Recht gehabt hat: Nichts vermag Probleme mit der gleichen Effizienz zu lösen wie die nackte Gewalt. So vorbereitet, ziehen sie an Bord gewaltiger Raumschiffe in den Kampf gegen die Monsterkäfer. Die Käfer behalten die Oberhand. Sie reißen den schwerbewaffenten Infanteristen Arme und Beine ab, spießen sie auf oder saugen ihnen das Gehirn aus. Und obwohl Tausende der vielbeinigen und -flügeligen Kampfinsekten ihr

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