Die Zeitritter - Auf der Suche nach dem heiligen Zahn

Science-Fiction | Frankreich 1998 | 117 Minuten

Regie: Jean-Marie Poiré

Fünf Jahre nach dem Überraschungserfolg von "Die Besucher" kehrt Ritter Godefroy aus dem Mittelalter erneut in die Gegenwart zurück, um seinen Knappen und die Familienjuwelen seiner Braut zu suchen. Der als Fortsetzung gedachte Film ist nicht viel mehr als eine mit hohem tricktechnischen Aufwand betriebene Wiederholung, die seinem Hauptdarsteller ein Forum für naiv-unbeholfene Attacken verschafft. Viele der computergenerierten Spezialeffekte hängen inhaltlich in der Luft und sind nur mit Blick auf den amerikanischen Filmmarkt zu erklären. (Fortsetzung: "Just Visiting") - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
LES COULOIRS DU TEMPS | LES VISITEURS II
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1998
Regie
Jean-Marie Poiré
Buch
Christian Clavier · Jean-Marie Poiré
Kamera
Christophe Beaucarne
Musik
Eric Levi
Schnitt
Catherine Kelber · Jean-Marie Poiré
Darsteller
Christian Clavier (Jacquouille/ Jacquart) · Jean Reno (Godefroy) · Muriel Robin (Béatrice/ Frénégonde) · Marie-Anne Chazel (Ginette) · Claire Nadeau (Cora)
Länge
117 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Science-Fiction | Komödie

Diskussion
Die Gallier und der Zaubertrank: eine unendliche Geschichte. Schon anno Domini hatten sie damit gelegentlich ihre liebe Not, wenn Babies in den Kessel fielen oder der Druide sich schmollend im Eichenhain verzog. Rund tausend Jahre später soll, schenkt man Regisseur Jean Marie Poiré Glauben, einer aus der Sichelgilde die Lust an der Kraftmeierei verloren und sich in esoterischere Gefilde begeben haben: Reisen durch die Zeit. Was dabei herauskam, waren „Die Besucher“ (fd 30 230), die sich 1993 in Kettenhemd und Schnabelschuhen durch die Gegenwart kalauerten. Während Ritter Godefroy de Montmirail aber alsbald an die Seite seiner Braut Frénégonde zurückeilte, fand sein Knappe Jacquouille Gefallen an Blechkisten und blinkendem Tand und schickte einen seiner Nachfahren an seiner statt ins Mittelalter. Dieses vage Ende bildet den Ausgangspunkt des Sequels, in dem Jean Reno und Christian Clavi

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