Palmetto - Dumme sterben nicht aus

Krimi | Deutschland/USA 1998 | 114 Minuten

Regie: Volker Schlöndorff

Ein ehemaliger Gerichtsreporter, den eine Intrige ins Gefängnis brachte, läßt sich nach der Haftentlassung aus Langeweile und Geldnot auf eine vorgetäuschte Entführung ein, mit der eine halbe Million Dollar erpreßt werden soll. Der ebenso simple wie sichere Plan scheitert, weil ein Unbekannter die Regeln bestimmt und den Journalisten als Spielfigur mißbraucht. Krimi in der Tradition des "film noir", der trotz bekannter Hollywood-Schauspieler nicht zu fesseln vermag und weder der Frage nach der Verführbarkeit gerecht wird noch seine irritierende Zeitlosigkeit inhaltlich begründen kann. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PALMETTO
Produktionsland
Deutschland/USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Volker Schlöndorff
Buch
E. Max Frye
Kamera
Thomas Kloss
Musik
Klaus Doldinger
Schnitt
Peter Przygodda
Darsteller
Woody Harrelson (Harry Barber) · Elisabeth Shue (Thea Malroux) · Gina Gershon (Nina) · Chloë Sevigny (Odette Malroux) · Michael Rapaport (Donnelly)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi

Diskussion
Er habe Sehnsucht nach einem kleinen Film, bekannte Volker Schlöndorff nach den Strapazen und Querelen, die seine Tournier-Adaption „Der Unhold“ (fd 32 093) begleitet hatten. Daß er sich dafür ausgerechnet das Genre des „film noir“ aussuchte, erwies sich angesichts Curtis Hansons überragender Hommage „L.A. Confidential“ (fd 32 868) jedoch als ebenso ungünstig wie die Wahl der wenig anspruchsvollen Vorlage aus der Feder von James Hadley Chase. In dem 1961 erschienenen Krimi „Dumme sterben nicht aus“ entwirft der „meistgelesene Pulp-Fiction-Autor Englands“ im Stil der amerikanischen Hardboiled-Autoren die Geschichte eines Gerichtsreporters, der selbst in den Knast wandert, als er einen Korruptionsskandal aufdecken will. Nach zwei Jahren kommt Harry Barber zwar vor der Zeit frei, doch der leicht verbitterte, desillusionierte Mann Mitte 40 findet in seinem Heimatstädtchen Palmetto keinen rechten Anschluß me

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