Dark City (1997)

Science-Fiction | USA 1997 | 100 Minuten

Regie: Alex Proyas

Eine futuristische Stadt, die in immerwährende Nacht gehüllt ist, wird von totenblassen, schwarzgekleideten Unterweltwesen beherrscht, die per Gedankenkraft in die Seele der Menschen eindringen und ihre Erinnerungen stehlen. Ein Fantasy-Mix aus Science-Fiction-, Horror- und Gangsterfilm mit starken Anklängen an den "film noir". Zwar beeindruckt der Film durch die außergewöhnlichen Spezialeffekte sowie die sehr suggestive Musik, findet aber über die eklektizistische Zusammenstückelung von Gedanken und Versatzstücken hinaus zu keiner eigenständigen Aussage. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DARK CITY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Alex Proyas
Buch
Alex Proyas · Lem Dobbs · David S. Goyer
Kamera
Dariusz Wolski
Musik
Trevor Jones
Schnitt
Dov Hoenig
Darsteller
Rufus Sewell (John Murdoch) · William Hurt (Inspektor Frank Bumstead) · Kiefer Sutherland (Dr. Daniel Schreber) · Jennifer Connelly (Emma Murdoch) · Richard O'Brien (Mr. Hand)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Horror | Gangsterfilm | Fantasy

Heimkino

Die Extras des USA-Imports umfassen im Gegensatz zur deutschen DVD u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, der Drehbuchautoren, des Kameramannes und des Ausstatters sowie einen separaten Audiokommentar des Filmkritikers Roger Ebert.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.), USA Import: New Line (2.35:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Dark City“ ist mindestens vier Eintrittskarten wert: Geboten wird Science Fiction, Horror, Gangsterfilm mit starken Film Noir-Anklängen und auch noch eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte. Filmklassiker wie „Nosferatu“ (fd 16 194), „Metropolis“ (fd 7 917), „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ und „Blade Runner“ (fd 23 689) grüßen an allen Ecken und Enden. Zwar ist es beeindruckend, wie Alex Proyas und sein seit „The Crow“ (fd 30 892) bewährtes Team, bestehend aus Kameramann Dariusz Wolski und Cutter Dov Hoenig, die Genres und Stile an über 50, zum Teil aufwendig gebauten Sets zusammenhalten, doch übertreiben sie den Eklektizismus ihres komplizierten Plots, dem spielerische Momente zudem fast vollkommen fehlen. Fazit: ein Recycling-F

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