Akte X: Der Film - Fight the Future

Science-Fiction | USA 1998 | 121 Minuten

Regie: Rob Bowman

Zwei FBI-Agenten kommen einer Infiltration der Erde durch eine außerirdische Lebensform auf die Spur. Ein auf Kinodimensionen aufgeblähtes Serienabenteuer, das die wesentlichen Kennzeichen der Fernsehepisoden bewahrt. Trotz zahlreicher kostspieliger Effekte steht auch hier die mysteriös-unheimliche Atmosphäre im Vordergrund. Viele Handlungsdetails nutzen dabei prädisponierte Angstkomplexe des (amerikanischen) Publikums als Mittel zur Spannungssteigerung aus.

Filmdaten

Originaltitel
THE X-FILES. THE MOVIE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Rob Bowman
Buch
Chris Carter · Frank Spotnitz
Kamera
Ward Russell
Musik
Mark Snow
Schnitt
Stephen Mark
Darsteller
David Duchovny (Agent Fox Mulder) · Gillian Anderson (Agentin Dana Scully) · John Neville (The Well-Manicured Man) · William B. Davis (The Cigarette-Smoking Man) · Martin Landau (Kurtzweil)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Science-Fiction | Fantasy

Heimkino

Die Special Edition beinhaltet u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein ausführliches Making Of.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es herrscht Weltuntergangsstimmung im sommerlichen Kinoangebot. Immerhin nähern wir uns dem Ende eines Jahrtausends, was natürlich Grund genug ist, um Astrologen und Filmemacher an die Prophezeiungen der Bibel oder des Nostradamus zu erinnern. Während in „Deep Impact“ (fd 33 137) und „Armageddon“ (33 238) der drohende Weltuntergang als kosmisches Zufallsprodukt zelebriert wird, verläßt sich das Spielfilmdebut der erfolgreichen TV-Serie „The X-Files“ auf subtilere Motive zur Eliminierung der menschlichen Rasse. Der Erfinder der Serie, Chris Carter, hat noch einmal persönlich in die Tastatur gegriffen und das apokalyptische Szenario um außerirdische Invasoren, todbringende Viren, ein konspiratives Syndikat und politische Vertuschungsoperationen angereichert. Im kurzatmigen Format der Fernsehserie werden die diversen Anspielungen auf paranormale Vorkommnisse, ja sogar auf Body Snatcher und Leichenfledderer stets in rasch von Werbung zugedeckten Andeutungen belassen. Die spannendste Frage für den Serien-Fan dürfte deshalb sein, ob der großdimensionierte Film diese Eigenschaft durch seinen Hang zu erzählerischer Ausführlichkeit, scheinbar unumgän

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