Lethal Weapon 4

Action | USA 1998 | 126 Minuten

Regie: Richard Donner

Zum vierten Mal tritt ein ungleiches Polizistengespann an, um einer Gangsterbande das Handwerk zu legen. Diesmal dreht es sich um chinesische Gangster, die illegale Einwanderer zur Fronarbeit in einer Geldfälscherwerkstatt zwingen. Mit dem Erlös sollen die vier größten Triadenchefs von korrupten chinesischen Militärs freigekauft werden. Die Neuauflage der Actionkomödie bedient sich in Gags und Dialogen vorwiegend bei den schon bekannten Motiven und Figurenzeichnungen, trotz der neuerlichen Ensemble-Erweiterung um einen jungen Ermittler. Handwerklich routiniert, besonders in den Actionszenen, sucht der Film Inspirationen aus dem Actionkino Hongkongs zu schöpfen, bleibt in der Darstellung der Chinesen zugleich aber Klischees verhaftet.

Filmdaten

Originaltitel
LETHAL WEAPON 4
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Richard Donner
Buch
Channing Gibson
Kamera
Andrzej Bartkowiak
Musik
Michael Kamen · Eric Clapton · David Sanborn
Schnitt
Frank J. Urioste · Dallas Puett
Darsteller
Mel Gibson (Martin Riggs) · Danny Glover (Roger Murtaugh) · Joe Pesci (Leo Getz) · Rene Russo (Lorna Cole) · Chris Rock (Lee Butters)
Länge
126 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f (DVD gek. ab 16)
Genre
Action

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit nicht verwendeten Szenen aus den Teilen 1 bis 3 sowie ein sehr ausführliches Making Of. Die Fassung des USA-Imports ist ungschnitten bei einer Länge von 127 Minuten. Die Extras des USA-Imports umfassen im Gegensatz zur deutschen DVD u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.), USA Import: Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Schon in der ersten Ausgabe der „Lethal Weapon“-Reihe war das Alter der Helden ein Thema. Danny Glover alias Murtaugh wollte eigentlich das geruhsame Leben eines Polizisten im Ruhestand führen, als ihn Mel Gibson alias Riggs mit seinem Amtseifer zu reaktivieren wußte. Nun, im vierten Teil, entfährt es auch Riggs: „Ich bin zu alt für diesen Scheiß“. Damit kommt Richard Donner, „Lethal Weapon“-Regisseur der ersten Stunde, möglichem Unbehagen zuvor, das sich seitens der Zuschauer einstellen könnte: angesichts der Diskrepanz zwischen den zahllosen Stunts, die nach den Regeln des Actiongenres immer halsbrecherischer und haarsträubender werden müssen, und seinen angejahrten Helden. Einerseits bedient Donner diesen Aspekt, auch durch die Tatsache, daß Riggs Vater zu werden verspricht, Murtaugh sogar Großvater. Andererseits greift er zu Gegenmitteln. Als ein erstes fungiert gemeinsames, beschwörendes Skandieren der He

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