Träume bis ans Ende der Welt

Drama | USA 1998 | 98 Minuten

Regie: Timothy Hutton

Die unmögliche Freundschaft zwischen einer Schülerin, die einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten muß, und einem 30jährigen geistig Behinderten. Erstlingsfilm über einen gesellschaftlichen Verlust der Unschuld, der an seiner unentschlossenen Haltung zwischen psychologischer Treue und der Naivität seiner Erzählung scheitert. Er führt in ein Niemandsland zwischen Kinder- und Erwachsenenfilm und verschenkt das darstellerische Potential seines Hauptdarstellers Kevin Bacon. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
DIGGING TO CHINA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Timothy Hutton
Buch
Karen Janszen
Kamera
Jörgen Persson
Musik
Cynthia Millar
Schnitt
Dana Congdon
Darsteller
Kevin Bacon (Ricky) · Mary Stuart Masterson (Gwenn) · Evan Rachel Wood (Harriet) · Cathy Moriarty (Mrs. Frankovitz) · Marian Seldes (Rickys Mutter)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6 (Video)
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama

Diskussion
Als der Schauspieler Robert Redford 1980 mit dem Film „Eine ganz normale Familie“ (fd 22 861) ins Regiefach wechselte, spielte ein junger, noch weitgehend unbekannter Schauspieler namens Timothy Hutton die tragende Rolle, für die er später mit dem „Oscar“ als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Huttons erste eigene abendfüllende Regiearbeit gehört zu einer ganz ähnlichen Filmgattung: Es ist einer dieser kleinen Schauspielerfilme, deren Sujet überschaubar und doch in seinem angestrebten Deutungshorizont denkbar weit gesteckt ist: Betrauert wird in beiden Filmen ein gesellschaftlicher Verlust der Unschuld, der bei Hutton die Freundschaft eines geistig behinderten Mannes und eines neunjährigen Mädchens unmöglich erscheinen läßt. Doch Hutton vertraut nicht allein seinen Darstellern. Was er an Äuße

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