Drama | Großbritannien 1997 | 104 Minuten

Regie: Sean Mathias

Vom Berlin der 30er Jahre wird ein Homosexueller nach Dachau deportiert und findet in der Beziehung zu einem Mitgefangenen die Befreiung, die ihn dazu bringt, zu seiner homosexuellen Identität zu stehen. Verfilmung eines in den 80er Jahren weltweit gespielten Theaterstücks, das den Zuschauer durch die gewollte Künstlichkeit der Inszenierung auf Distanz hält. Problematisch wird sie dadurch, daß sie in der Schilderung der Nazi-Schergen in der sado-masochistischen Bilderwelt der Homosexuellen-Szene verhaftet bleibt und zugleich die politische Dimension extrem verkürzt.

Filmdaten

Originaltitel
BENT
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1997
Regie
Sean Mathias
Buch
Martin Sherman
Kamera
Giorgos Arvanitis
Musik
Philip Glass
Schnitt
Isabel Lorente
Darsteller
Lothaire Bluteau (Horst) · Clive Owen (Max) · Brian Webber (Rudy) · Ian McKellen (Onkel Freddie) · Mick Jagger (Greta/George)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Salzgeber (1.66:1; DD2.0 engl.)
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Diskussion
Berlin in den 30er Jahren: In einem Nachtclub der Homosexuellen-Szene, in der der Transvestit Greta auftritt, schleppt Max einen jungen Soldaten ab und nimmt ihn mit in seine Wohnung, wo er mit seinem Geliebten Rudy zusammenlebt. Am nächsten Morgen stürmen SS-Männer die Wohnung. Max und Rudy können entkommen, der junge Soldat wird auf bestialische Weise abgeschlachtet. Da die Verfolgung der Homosexuellen durch die Nazis immer bedrohlicher wird, suchen Max und Rudy Hilfe bei Greta, der sich inzwischen nur noch George nennt und seine Vergangenheit verleugnet. Max’ Onkel Freddie kann Papiere für eine Ausreise nach Amsterdam beschaffen, aber Max will nicht ohne Rudy gehen. So werd

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