Die rote Violine

- | Kanada/Italien 1998 | 130 Minuten

Regie: François Girard

Eine rote Violine wandert im Laufe von vier Jahrhunderten von ihrer Entstehung im 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit durch verschiedene Kulturen: vom italienischen Baumeister über ein Wiener Wunderkind und einen Londoner Virtuosen bis zu einer Versteigerung in Kanada. Das fiktive Instrument dient als Aufhänger für einen historischen Bilderbogen, der die Epochen allzu illustrativ und oberflächlich abbildet und seine opulente Ausstattung einer sinnvollen Dramaturgie vorzieht. (Videotitel: "Red Violin") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE RED VIOLIN | IL VIOLINO ROSSO
Produktionsland
Kanada/Italien
Produktionsjahr
1998
Regie
François Girard
Buch
Don McKellar · François Girard
Kamera
Alain Dostie
Musik
John Corigliano
Schnitt
Gaëtan Huot
Darsteller
Carlo Cecchi (Nicolo Bussotti) · Irene Grazioli (Anna Bussotti) · Sylvia Chang (Xiang Pei/Xiang Peis Mutter) · Greta Scacchi (Victoria Byrd) · Jason Flemyng (Frederick Pope)
Länge
130 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Eine rote Violine geht durch zahllose Hände, von ihrer Entstehung am Ende des 17. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Was das Instrument so begehrenswert macht, ist ihr unvergleichlicher Klang, so wertvoll wie der einer Stradivari, nur noch seltener: einmalig eben. Es gibt sie nicht wirklich, diese rote Violine, aber das ist gar nicht von Belang. Wichtiger sind die Episoden um sie herum, die ein Schlaglicht auf den jeweils herausgestellten Punkt der Zeitläufte werfen, sowie die Konflikte, die jedesmal entstehen – vergleichbar mit Anthony Manns „Winchester ‘73“ (fd 5 664), nur als historischer Bilderbogen.

Die Geburt des Sohnes von Geigenbauer Bussotti und seiner Frau steht kurz bevor, doch die junge Mutter läßt sich noch schnell von einer Wahrsagerin die Karten legen. Was die Karten sagen, tritt auch ein, allerdings nicht während der Lebenszeit der Anwesend

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