John Waters' Pecker

Komödie | USA 1998 | 87 Minuten

Regie: John Waters

Die fiktive Geschichte eines besessenen Amateurfotografen, dessen verwackelte Schwarz-Weiß-Fotos in der Kunstszene von Baltimore bejubelt werden und ihm zeitweise zu ungewolltem Starruhm verhelfen. Eine mitunter schrille Komödie, die erhellende Seitenhiebe auf die New Yorker Kunstschickeria austeilt und vom herzerfrischend naiven Spiel des talentierten Hauptdarstellers lebt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PECKER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
John Waters
Buch
John Waters
Kamera
Robert Stevens
Musik
Stewart Copeland
Schnitt
Janice Hampton
Darsteller
Edward Furlong (Pecker) · Christina Ricci (Shelley) · Martha Plimpton (Tina) · Brendan Sexton III (Matt) · Lili Taylor (Rorey)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Diskussion
Wie immer bei John Waters spielt auch in seinem neuesten Film der Soundtrack eine große Rolle, wobei „Pecker“ weder die bissigen oder grotesken Dimensionen früherer Arbeiten wie „Pink Flamingos“ (fd 22 190) oder „Serial Mom“ (fd 30 785) besitzt noch sie anstrebt. Was vormals als bis an die Schmerzgrenze gehende Attacken auf den guten Geschmack daher kam, ist nun harmloser und konsumierbar geworden. Waters’ Zeiten der „exercise in poor taste“ (wie im Original der Untertitel von „Pink Flamingos“ lautet) scheinen vorbei, auch wenn „Pecker“ mit erhellenden Seitenhiebe auf die New Yorker Kunstschickeria nicht spart. Und die Szene spielt mit: In Cameo-Auftritten glänzen die Fotografen und Waters-Freunde Cindy Sherman und Greg Gorman als sie selbst und lassen sich gehörig auf den Arm nehmen.

Wie alle seine Filme seit „Mondo Trash“ (1970) spielt „Peckers“ in Waters’ Heimatstadt Baltimore. Liebevoll führt der unverbesserli

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