Buffalo '66

Drama | USA 1998 | 110 Minuten

Regie: Vincent Gallo

Die Geschichte eines jungen Mannes, der nach fünf Jahren, die er unschuldig im Gefängnis verbracht hat, eine junge Frau entführt, um sie seinen Eltern als Ehefrau vorzuführen, damit diese ihn nicht als Versager und Kriminellen ansehen. Doch die Eltern begegnen ihm mit derselben Lieblosigkeit und Ignoranz, mit der sie ihn seit seiner Jugend behandeln. Interessantes Regiedebüt des Musikers, Models und Schauspielers Vincent Gallo. In Rückblenden, die sich stilistisch kunstvoll in die Handlung der Jetztzeit einfügen, vervollständigen die Bilder aus der Jugend die Trostlosigkeit der Gegenwart, die sich äußerlich in einer statischen und kargen Bildgestaltung verdeutlicht.

Filmdaten

Originaltitel
BUFFALO '66
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Vincent Gallo
Buch
Vincent Gallo · Alison Bagnall
Kamera
Lance Acord
Schnitt
Curtiss Clayton
Darsteller
Vincent Gallo (Billy Brown) · Christina Ricci (Layla) · Anjelica Huston (Janet Brown) · Ben Gazzara (Jimmy Brown) · Kevin Corrigan (Goon)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
VCL & Koch (1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nach fünf Jahren im Gefängnis wird Billy Brown entlassen, doch das erste, was er tut, ist, den Pförtner erneut um Einlaß zu bitten. Der Grund ist einfach: Billy Brown muß pinkeln. Doch so leicht kommt man nicht ins Gefängnis, nicht, wenn man es selbst will. Billys Versuch, ein stilles Örtchen zu finden, in einem kleinen, schmutzigen, verlassenen Städtchen, füllt daraufhin in etwa die erste Viertelstunde von „Buffalo 66“. Doch eine Komödie ist der Film deswegen noch lange nicht. Was wie die Variation eines Klamotten-Motivs aussieht, bleibt ohne Witz und führt auf eigenwillige Weise zum zentralen Thema von Vincent Gallos Regiedebüt. Selbst die grundlegendsten Bedürfnisse und Wünsche lassen sich in Billy Browns Welt einfach nicht erfülle

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