Der Staatsfeind Nr. 1

Krimi | USA 1998 | 132 Minuten

Regie: Tony Scott

Ein unbescholtener junger Rechtsanwalt sieht sich über Nacht in ein unentrinnbares Netz staatlicher Sicherheitsagenten verstrickt, die den Mord an einem Parlamentsabgeordneten vertuschen wollen, der sich gegen die gesetzliche Legitimierung des totalen Überwachungsstaates gestellt hat. Das vertraute Orwell-Thema dient als Auslöser eines technokratischen Actionkrimis, der zwar anfangs von der virtuosen Handhabung der Technik profitiert, dessen vordergründiger Spekulation mit "supercoolem" Tempo und Exzeß aber bald die Luft ausgeht.

Filmdaten

Originaltitel
ENEMY OF THE STATE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Tony Scott
Buch
David Marconi
Kamera
Dan Mindel
Musik
Trevor Rabin · Harry Gregson-Williams
Schnitt
Chris Lebenzon
Darsteller
Will Smith (Robert Dean) · Gene Hackman (Edward Lyle) · Jon Voight (Thomas Brian Reynolds) · Lisa Bonet (Rachel Banks) · Regina King (Carla Dean)
Länge
132 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Krimi | Action

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
George Orwells Fantasie vom totalen Überwachungsstaat („1984“) hat wieder einmal Pate gestanden für einen Film. Doch Tony Scotts „Der Staatsfeind Nr. 1“ verdankt man eher der Ideologie seines Produzenten Jerry Bruckheimer („The Rock – Fels der Entscheidung“, „Armageddon“) als etwa Coppolas berühmter Variante „Der Dialog“ (fd 19 008), obwohl es an einer Stelle eine unmißverständliche Hommage auf diesen Klassiker der von Orwell inspirierten Filme gibt und man sogar die Besetzung einer späten, aber tragenden Rolle mit Gene Hackman als Kompliment an „Der Dialog“ verstehen kann. „Der Staatsfeind Nr. 1“ scheint sich der langen Tradition seines Sujets bewußt zu sein

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