Spike Lee's Spiel des Lebens

Sportfilm | USA 1998 | 136 Minuten

Regie: Spike Lee

Ein schwarzer High-School-Absolvent und Nachwuchsstar im Basketball kann sich vor Angeboten nicht retten. Mit seiner Wahl für das liebste College-Team des Gouverneurs könnte er sogar seinen Vater aus dem Gefängnis holen - wäre da nicht zuerst ein klassischer Vater-Sohn-Konflikt zu bewältigen. Ein flacher, lehrstückhafter und hemmungslos naiver Film, der Regisseur Spike Lee sehr bewusst auf seine Kunstfertigkeit verzichten lässt. Auch als Sportfilm eine Enttäuschung. (Videotitel: "He Got Game - Spiel des Lebens") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HE GOT GAME
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Spike Lee
Buch
Spike Lee
Kamera
Malik Hassan Sayeed
Musik
Aaron Copland
Schnitt
Barry Alexander Brown
Darsteller
Denzel Washington (Jake Shuttlesworth) · Ray Allen (Jesus Shuttlesworth) · Milla Jovovich (Dakota Burns) · Rosario Dawson (Lala Bonilla) · Hill Harper (Coleman "Booger" Sykes)
Länge
136 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Sportfilm | Drama

Diskussion
Den interessanteren Basketballfilm spielt sich das Leben gerade selbst. Die NBA, die nationale Liga, wird bestreikt, da die Beschäftigten in den Vereinen und Sportstätten mit ihren Einkünften unzufrieden sind. Michael Jordan hingegen, noch immer der namhafteste Korbjäger, verdient mehr als eine ganze Mannschaft. Spike Lee hätte es nicht besser formulieren können. „He Got Game“ handelt von den sagenhaften kommerziellen Versuchungen eines Sports, der gerade für viele Afroamerikaner aus den unteren Schichten neben der Musik die einzige Hoffnung auf Reichtum und Starruhm darstellt.

Jesus Shuttlesworth ist zum Abschluß seiner High School der umworbenste junge Mann im Land. Als bester Nachwuchsspieler reißen sich die Mannschaften um ihn, und auch die Colleges buhlen eifrig um das sportliche Aushängeschild.

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