Wenn Männer fallen

Krimi | Frankreich 1993 | 100 Minuten

Regie: Jacques Audiard

Ein gealterter Vertreter rächt seinen jugendlichen Freund, einen Polizisten, der im Dienst angeschossen wurde und ins Koma fiel. Dabei bekommt er es mit einem gleichaltrigen Berufsverbrecher zu tun, der seinerseits einen jugendlichen Freund ins kriminelle Handwerk einführt. Ein hervorragend gespielter, durch altmodische Schwarzblenden reizvoll strukturierter Kriminalfilm, der das Thema der Männerfreundschaft auf seine homoerotischen Komponenten hin hinterfragt und zugleich ein düsteres Bild von Alter und Vereinsamung vermittelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
REGARDE LES HOMMES TOMBER
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1993
Regie
Jacques Audiard
Buch
Alain Le Henry · Jacques Audiard
Kamera
Gérard Stern
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Juliette Welfing · Monique Dartonne
Darsteller
Jean Yanne (Simon Hirsch) · Jean-Louis Trintignant (Marx) · Bulle Ogier (Louise) · Mathieu Kassovitz (Johnny) · Christine Pascal (Sandrine)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi

Diskussion
Ein junger homosexueller Polizist wird bei der Ausübung seines Dienstes angeschossen und fällt ins Koma. An seiner Seite wacht der väterliche Freund Simon, ein alkoholkranker Vertreter, der Rache für seinen jungen Freund geschworen hat und es mit dem Kleingangster Marx zu tun bekommt, einem in die Jahre gekommenen Verbrecher, dessen kriminelle Karriere sich wahrscheinlich weiterhin in beschaulichen Bahnen abgespielt hätte, wäre da nicht der Schuß auf den Polizisten gewesen. Während Simon die Spur von Marx aufnimmt, versucht dieser, sein kriminelles Wissen an einen jugendlichen Nachwuchsgangster weiterzugeben, und bleut ihm die Spielregeln einer Branche ein, die kein Erb

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