Straight Shooter

- | Deutschland 1998 | 88 Minuten

Regie: Thomas Bohn

Ein militärisch ausgebildeter Scharfschütze und einstiger Fremdenlegionär erpresst das deutsche Innenministerium mit täglichen Morden, um die Abschaltung eines Atomreaktors zu erzwingen. Während der Polizeiapparat unfähig ist, die Aktionen des psychopathischen Killers zu unterbinden, denkt sich dessen ehemaliger Ausbilder, ein zynischer Amerikaner, in die Vorgehensweise des immer rücksichtsloser Mordenden hinein. Ein in suggestiven (Genre-)Bildern durchaus spannend entwickelter Thriller, der zugunsten einer atmosphärischen Stimmigkeit weitgehend auf eine Handlungslogik verzichtet. Der Versuch, dem permanenten Einsatz von Gewalt und Gegengewalt einen philosophisch-"moralischen" Überbau beizuordnen, scheitert indes kläglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1998
Regie
Thomas Bohn
Buch
Thomas Bohn
Kamera
Peter von Haller
Musik
Ulrich Reuter
Schnitt
Norbert Herzner
Darsteller
Dennis Hopper (Frank Hector) · Heino Ferch (Volker Bretz alias Straight Shooter) · Katja Flint (Regina Toelle) · Jürgen Schornagel (Andreas Berndt) · Hannelore Hoger (Innenministerin Hoelldobler)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f

Diskussion
In Deutschland geht ein Mörder um. Seine Opfer hatten allesamt etwas mit dem Bau des Kernreaktors „Atar II“ zu tun, nun verlangt der Killer vom Innenministerium dessen sofortige Abschaltung, andernfalls gehe das Morden weiter. Bald ist der Täter identifiziert: Hinter dem Namen „Straight Shooter“ verbirgt sich Volker Bretz, ein militärisch für den Einsatz im Guerillakrieg ausgebildeter Scharfschütze, der lange Jahre in der Fremdenlegion diente. Dort war sein Ausbilder Frank Hector, ein zynischer, skrupelloser Amerikaner, der jetzt ein Bordell in London leitet und über die CIA „zwangsverpflichtet“ wird, die deutschen Behörden bei ihrer Suche nach Bretz zu unterstützen. Hector begegnet der aparten Oberstaatsanwältin Regina Toelle sowie ihrem sich entschlossen gebenden, tatsächlich aber völlig hilflosen Polizeiapparat – und wird mit seinen Erinnerungen an die Fremdenlegion, seine Begegnung mit Bretz konfrontiert. I

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